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Startseite Ratgeber Baby, Kleinkind Ab wann kann man Babys mit Seife waschen?

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Ab wann Babys mit Seife waschen?

Baby badet in Wanne Am Anfang schützt die sogenannte Käseschmiere Neugeborene vor Keimen.

Im Vergleich zu Duschgelen oder Badezusätzen bietet eine milde Seife bei der täglichen Babypflege entscheidende Vorteile. Je milder die Seife, desto besser für die sensible Kinderhaut. Wenn Du für Deinen kleinen Schatz von Anfang an die richtige Babyseife kaufen möchtest, ist es wichtig, die folgenden Aspekte zu beachten:

Nur mit Wasser in den ersten Lebenstagen waschen

Unmittelbar nach der Geburt wird das Baby von der Hebamme in klarem Wasser gebadet. Jetzt ist noch die sogenannte Käseschmiere vorhanden, die die Haut des Säuglings schützt. Mamis und Papis hingegen sollten das erste Bad erst dann durchführen, wenn der Nabel abgefallen und vollständig ausgeheilt ist. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass in die noch offene Wunde am Nabel Keime und Bakterien eintreten.

Eltern sollten ihre Neugeborenen in den ersten Lebenstagen möglichst nur mit lauwarmem Wasser waschen. Alles andere könnte den sensiblen Säureschutzmantel der Haut angreifen oder zerstören. Eine solche Vorgehensweise ist jedoch nur zum Teil empfehlenswert. Denn in Wasser sind keinerlei reinigende Tenside enthalten. Wenn Mamis und Papis ihren Nachwuchs ausschließlich zunächst in klarem Wasser baden würden, dann wäre das im wahrsten Wortsinne "keine saubere Sache". Salze, Fett und Co. können nur durch die Verwendung zusätzlicher Reinigungssubstanzen gründlich entfernt werden. Der Einsatz natürlicher Zusätze - insbesondere in Form von Seife - ist daher unbedingt empfehlenswert.

Seife für Babys: Hautfreundlich und ökologisch wertvoll

Ätherische Öle Seifen mit ausschließlich pflanzlichen Extrakten sind für Babys zu empfehlen.

Moderne Seifen für Babys bestehen aus natürlichen Zutaten, die der Babyhaut nicht nur gut tun und die sich durch sehr gute Reinigungseigenschaften auszeichnen, sondern die auch noch angenehm duften. Und das, obwohl sie ohne Parfümstoffe auskommen. Wichtig ist, dass Du beim Kauf einer Seife für die Reinigung Deines Kindes auf Naturseifen zurückgreifst, die aus Pflanzenextrakten, pflanzlichen Fetten und milden ätherischen Ölen hergestellt worden sind. Idealerweise stammen die Zutaten allesamt aus kontrolliert biologischem Anbau.

Das sollte nicht in der Seife enthalten sein

Dein Fokus sollte ebenfalls darauf gerichtet sein, dass möglichst keine exotischen Öle, wie zum Beispiel Kokos- oder Palmöl in der Seife enthalten sind. Denn dadurch unterstützt Du gleichzeitig den Gedanken der umweltschonenden Gewinnung wertvoller Naturprodukte. Anders sieht es hingegen aus, wenn das Palm- bzw. Kokosöl aus hiesigen Gefilden und aus biologischem Anbau stammt. Babyseife sollte überdies frei von Paraffinen sein. Dazu gehören beispielsweise:

  • Paraffinum Liquidum
  • Petrolatum
  • Cera Microcristallina
  • das häufig verwendete Microcrystalline Wax.

Kann das Waschen mit Seife schädlich für das Baby sein?

Selbstgemachte Seife Manche Seifen können Rötungen verursachen.

Seife gehört zu den ältesten Reinigungsmitteln überhaupt. Dennoch ist es möglich, dass Seife einen negativen Einfluss auf die Haut Deines Kindes ausübt. Nämlich dann, wenn Du die falsche Seife verwendest. So sind Rötungen, Pickel oder Entzündungen meist ein deutliches Indiz dafür, dass Dein kleiner Schatz das industriell hergestellte Produkt nicht gut verträgt. Vor allem der Po und der Intimbereich der Babys, die Hautfalten im Bereich der Kniekehlen, der Ellenbogen, der Handgelenke und am Hals bieten einen idealen Nährboden für Keime und Bakterien. Nach der Reinigung sollte die Haut mit viel lauwarmem Wasser gründlich abgespült werden. Richte das Augenmerk dabei insbesondere auf die sensiblen Hautareale.

Weil Seifen in erster Linie der Körperhygiene und damit der Entfernung von Schmutz, Schweißresten und Talg dienen und - je nach Produkt - nicht als die typischen Feuchtigkeitsspender bekannt sind, ist es wichtig, dass Du Dein Baby nach dem Waschen mit einer milden, feuchtigkeitsspendenden Lotion eincremst. So paradox es auch anmuten mag: Wasser entzieht der Haut Feuchtigkeit. Diese kann aber durch die regelmäßige Verwendung einer sanften Babycreme wieder zugeführt werden.

Tipp:

Wenn Du Dein Kind stillst, kannst Du dem Badewasser etwas Muttermilch zugeben. Dieser kostbare Naturstoff ist das Beste, was Du Deinem Baby geben kannst. Es ist nicht nur ein wertvolles Nahrungsmittel, sondern ein paar Tropfen davon funktionieren wie ein "Feuchtigkeitskick." So verhinderst Du, dass das Badewasser und die Seife die sensible Babyhaut austrocknen.

Hinweis:

Wirf beim Kauf der Seife unbedingt einen Blick auf die Zutatenliste. Ist diese zu lang, enthält sie viele Nummern und Zahlenkombinationen, dann kannst Du davon ausgehen, dass viele synthetische Stoffe für die Herstellung verwendet worden sind.

Warum die Körperreinigung ohne Seife für Babys schädlich sein kann

Baby badet Die Tenside in der Seife sind notwendig, um auch Fette zu lösen.

Wusstest Du, dass der Stuhl von Babys bis zu 4 Prozent Fett enthält? Mit klarem Wasser ist es daher kaum möglich, die kindlichen Ausscheidungen vollständig zu entfernen. Vielmehr brauchst Du dafür ein mildes Reinigungsmittel, wie beispielsweise natürliche Seife. Denn gerade im Bereich des Pos, in den Hautfalten, können sich leicht Rückstände einnisten. Werden diese lediglich mit Wasser weggespült, bleiben Fett, aber auch Bakterien und Keime noch vorhanden. Diese könnten damit Auslöser von Hautreizungen, Entzündungen oder Krankheiten sein.

Erhöhte Talgproduktion in den ersten Monaten

Nicht nur mit Blick auf die Entfernung von Körperflüssigkeiten und Ausscheidungen ist eine zuverlässige und zugleich sanfte Hautreinigung unabdingbar: Die Haut Neugeborener sondert in den ersten Wochen ihres Lebens in etwa so viel Talg ab wie bei den "Großen". Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Talgdrüsen der Babys einen sehr feinen Film aus Öl und Schweiß produzieren, um die Kinderhaut gegen schädigende Einflüsse von außen zu schützen. Wenn die Babys wenige Monate alt sind, lässt die Talgproduktion bis zur Pubertät nahezu vollständig nach. Das mag zwar ein positiver Aspekt mit Blick auf eine einfachere Körperhygiene sein. Dafür hingegen ist ihre Haut ungeschützter und kann damit empfindlicher auf Umwelteinflüsse, Keime, Bakterien und Viren reagieren.

Gänzlich ohne Seife waschen - die Risiken

Manchmal ist in den Medien die Rede davon, dass Seife bei Baby- oder Kinderhaut Unverträglichkeiten hervorruft. Erfahrungsgemäß ist dies vor allem dann der Fall, wenn Billigseife oder synthetisch hergestellte Seife benutzt wurde. Ganz gleich, ob zum Haarewaschen, für die Reinigung der kleinen Händchen oder für die Körperpflege - Naturseife ist selbst dann zu empfehlen, wenn Dein Kind eine besonders sensible Haut hat und zu Allergien neigt. In der Tat findest Du im gut sortierten Online-Fachhandel hervorragende antiallergene Seifen, die die Hautbarriere der Kleinen schützen und mit denen sich sogar Hautirritationen in den Griff bekommen lassen.

Dennoch gibt es Eltern, die ihr Kind zunächst ausschließlich mit Wasser waschen oder baden wollen. Verunreinigungen, Talg- und Fettrückstände könnten schon nach etwa zwei bis drei Tagen die Poren verstopfen oder sich in den Hautfalten ablagern, weil das Wasser allein sie nicht rückstandslos entfernt. Das Risiko der Entstehung von Entzündungen ist damit erheblich. Überdies könnten sich Keime bilden, da warme, feuchte Hautstellen ein idealer Nährboden für diese und andere Krankmacher sind.

Mit diesem Rezept kannst Du Seife für Babys selbst herstellen

Seife kochen Bei selbstgemachter Seife hast Du die Kontrolle über die Inhaltsstoffe.

Alles, was Du dafür brauchst:

  • 150 g Olivenöl
  • 100 ml lauwarmes Wasser
  • 75 g Sheabutter
  • 75 g Avocadoöl
  • 35 g Natriumhydroxid (NaOH)

Verrühre das Wasser und das Natriumhydroxid zu einer Lauge und lasse die Mischung kurz auf Raumtemperatur herunter kühlen. In der Zwischenzeit kannst Du die Sheabutter in einem Wasserbad schmelzen. Anschließend gibst Du das Avocado- und das Olivenöl hinzu. Mixe das Ganze gut durch, damit eine homogene Masse entsteht. Vermenge dann die Lauge mit der Öl-Mixtur. Am besten geht das mit einem Pürierstab. Wenn die Masse eine puddingähnliche Beschaffenheit hat, ist der Idealzustand erreicht. Gib das Endprodukt in eine Form und lasse es zwei Tage lang ruhen. Am übernächsten Tag darf die Seife in Form gebracht werden.

Tipp: Damit Deine selbstgemachte Seife schön mild wird, sollte sie mindestens ein halbes Jahr lang in aller Ruhe reifen.

 

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