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Nutztiere-Ratgeber

Gänsezucht – Das muss man beachten

Die Haltung von Gänsen gibt es schon seit dem frühen Altertum. Hierbei gibt es einige Aspekte in der Haltung, während der Paarungs- und der Brutzeit zu beachten. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Ihnen die Gänsehaltung gut gelingt.

Frühe Verpaarung

Gänse Gänse sind monogame Tiere.

Gänse, die in freier Wildbahn leben, sind monogame Tiere, die nach Versterben ihres Partners als Witwer oder Witwe leben – und dies teilweise bis zu ihrem Lebensende. Dieser Aspekt ist bei der Zucht von Gänsen zu umgehen, wenn die Ganter in ihrem ersten Lebensjahr bereits mit mehreren Gänsen gepaart werden. Wer Gänse auf einem eigenen Grundstück züchten möchte, der sollte diese frühe Verpaarung durchführen. Bei mittelschweren Rassen sollten auf einen Ganter etwa acht Gänse in einer Herde gehalten werden, bei schweren Rassen genügen fünf Gänse auf einen Gänserich.

 

Bei einer so frühen Verpaarung ist es anschließend beim Tod einer Gans ebenso möglich, ein neues Tier in die Herde einzuführen, welches vom Ganter angenommen wird. Allerdings wird es nach Eintreten der neuen Gans oftmals zu Kämpfen zwischen den alteingesessenen Tieren und der neuen Gans kommen, die zunächst nicht akzeptiert wird. Stirbt der Gänserich, so kann es durchaus passieren, dass ein neuer Ganter gar nicht akzeptiert wird.

Haltung von Gänsen

Bereits seit dem frühen Altertum werden Gänse gehalten und gezüchtet. Gänse bauen ihre Nester selbstständig und brüten auch nur in diesen. Für die Zucht sollte ein verdunkelter und vor allem auch ruhiger Stall vorhanden sein, in welchen sich die Gänse zurückziehen können. Brüten mehrere Gänsepaare in einem Stall, so sollten die Nester am Rand seitlich geschlossen aufgebaut werden. Ein Schutz vor Raubtieren und anderen Feinden sollte gegeben sein.

 

Vor dem Stall müssen die Gänse einen Auslauf haben. Auf einer Wiese können sich Gänse optimal selbst versorgen. Idealerweise ist die Wiese so groß, dass sie in mehrere Parzellen aufgeteilt werden kann, um eine Überweidung auszuschließen. Die Gänse können so alle vier bis fünf Tage auf einer anderen Parzelle weiden. Gänse, die auf der Weide gehalten werden, favorisieren einen Bau ihrer Nester in verstecktem Terrain. In der Zeit des Nestbaus sowie der Brutzeit sollte den Tieren ausschließlich Stroh und Wasser zur Verfügung gestellt werden.

 

Gans Gänse benötigen genügens Auslauf.

Auf Paarungszeiten achten

Traditionell verpaaren sich Gänse zwischen September und Oktober. Die geschlechtliche Paarung fällt für gewöhnlich auf die Wintermonate Januar und Februar. Sollten Gänse geschlachtet werden, müssen sie frühzeitig unter Beachtung der Paarungszeiten aus der Herde genommen werden. Bis zur anstehenden Brutzeit können die Eier aus dem Nest entfernt werden. Gänse legen ungefähr jeden zweiten Tag ein Ei. Das Nest-Ei, also das erste gelegte Ei, sollte stets im Nest verbleiben. Die herausgenommenen Eier müssen bei einer Temperatur von 15 bis 17 Grad Celsius in den ersten sieben Tagen gelagert werden. Bei einer Aufbewahrung von bis zu drei Wochen ist eine Temperatur von acht bis zehn Grad Celsius ideal. Einmal am Tag sollte jedes Ei um die Längsachse gedreht werden. Auf der Spitze stehend darf es niemals gelagert werden.

Bereit für die Brut

Werden die Gänse träge, beginnen sie sich zu rupfen und verbringen sie eine immer länger werdende Zeit auf ihren Nestern, dann kündigt sich die Brutzeit an. In jedes Nest können für eine Gans bis zu 12 Eier gelegt werden. Zuvor muss das Nest-Ei entfernt werden. Nach 28 Tagen schlüpfen schließlich die ersten Küken. Am 31. Tag sollte der letzte Nachwuchs geschlüpft sein. Innerhalb der ersten drei Tage kann sich der Nachwuchs aus dem eigenen Ei noch ernähren. Die Fütterung kann bereits ab dem zweiten Tag mit Grünfutter und weichen Körnern erfolgen. Auf ein Vorhandensein von Wasser in einem flachen Behälter ist stets zu achten. Genauso muss der Auslauf der Küken anfangs vom Züchter bewacht und kontrolliert werden. Frische Luft und Bewegung sind in den ersten Tagen und Wochen enorm wichtig. Zudem darf der Nachwuchs keiner direkten Hitze ausgesetzt werden.

 

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