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Startseite Ratgeber Hunde Pudel Rasseportrait

Tierratgeber - Hunderassen

Pudel Rasseportrait - Charakter, Farben und Zucht

Hunderasse Kurzinfo

Ursprungsland Frankreich
Fellfarben Schwarz, Weiß, Apricot, Braun, Red, Silber
Lebenserwartung 12 - 15 Jahre
Gewicht Rüden: 45 - 59 kg, Hündinnen: 32 - 45 kg
Widerristhöhe

Großpudel: 45 - 60 cm

Kleinpudel: 35 - 45 cm

Zwergpudel: 28 - 35 cm

Toypudel: 24 - 28 cm

Besonderheiten Instinktiv, konzentriert, treu, aktiv,
intelligent, erziehbar
FCI-Standard Nr. 172, Gruppe 9, Sektion 2
Grafik Pudel Der Pudel ist eine sehr elegante und äußerst stolze Hunderasse, die sich geradezu tänzelnd fortbewegt.

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Die Besonderheiten des Zwergpudels

Der Pudel gilt als einer der elegantesten und stolzesten Rassehunde. Er ist ein echtes Allroundtalent und an Vielseitigkeit kaum zu überbieten. Der Zwergpudel ist als kleinster Vertreter dieser Rasse sehr gut für ältere Menschen geeignet, die in einer kleineren Stadtwohnung leben. Durch ihr aufgewecktes und anhängliches Wesen sind diese Hunde perfekte Begleiter, die sich zudem sehr leicht erziehen lassen. Durch ihre geringe Größe sind Zwergpudel mit kürzeren Spaziergängen zufrieden und passen deshalb auch zu Hundefreunden, die aufgrund ihres Alters in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind.

Die Vorzüge des Großpudels

Großpudel sind genauso intelligent wie ihre kleinen Artgenossen, zeichnen sich aber durch einen größeren Bewegungsdrang aus. Daher ist er für fast alle Bereiche des Hundesports geeignet. Zu nennen sind unter anderem: Agility, Obedience und Schutzhundesport. Sie sind vielseitige Begleiter für aktive Familien. Viele würden die Großpudel als sanfte Riesen oder Lämmer beschreiben. Sie bellen nie, sind insgesamt ruhiger als ihre kleinen Artgenossen und gehen jeder Unannehmlichkeit aus dem Weg. Trotzdem können sie genauso flitzen und sich auspowern wie die Kleinen.

Die richtige Erziehung

Bild grauer Pudel Es konnte nie genau geklärt werden, woher der Pudel wirklich ursprünglich stammt.

Schon im Welpenalter lernen Pudel überaus schnell. Dieser schlaue Hund merkt sich das Verhalten des Menschen. Daher muss man nicht nur in der Rüpelphase auf eine gute Erziehung achten. Wichtig ist, dem Pudel Abwechslung zu bieten, um seinem lernwilligen Charakter nachzukommen. Durch ihr freundliches Wesen können sie sich auch hervorragend mit anderen Haustieren arrangieren. Durch diese positiven Charaktereigenschaften ist die Rasse auch sehr interessant für Katzenhalter, die über die Anschaffung eines Hundes nachdenken.

Pudel sind sehr verspielt und eignen sich deshalb perfekt als geduldige Spielkameraden für Kinder. Ein Pudel holt gerne Stöckchen und spielt gerne mit dem Ball. Durch seine Intelligenz kann man einem Pudel die verschiedensten Dinge beibringen. Er kann lernen seine Spielzeuge auf Zuruf zu unterscheiden. Viele Besitzer berichten, dass ihr Pudel genau das Spielzeug apportiert, was man ihm nennt.

Geschichte und Herkunft

Es konnte zunächst nicht geklärt werden, ob Russland, Frankreich oder Deutschland Herkunftsland des Pudels ist. In den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts wurde letztendlich Frankreich festgelegt. Ursprünglich wurden Pudel zur Wasserjagd eingesetzt. Aus dieser Zeit stammt vor allem seine Liebe zum Apportieren. Innerhalb der weiteren Zucht verlor der Pudel jedoch die meisten seiner zur Jagd nützlichen Fähigkeiten. Ob er auch als Hütehund diente, ist umstritten und konnte nicht nachgewiesen werden. Zunächst existierten nur die Varianten Groß- sowie Kleinpudel.

Erst in jüngster Zeit traten der Zwergpudel und nachfolgend der Toypudel dem Rassenstandard hinzu. Auch innerhalb der Farben änderte sich der Rassenstandard des Pudels, indem weitere Farbtöne anerkannt wurden: Erst gab es lediglich die Farben schwarz, weiß und braun. Mittlerweile wurden auch die Farben silber, apricot und red anerkannt. Sogar zweifarbige Pudel wurden in den 80er Jahren in den Rassenstandard übernommen.

Beschreibung (analog VDH)

Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) legt bestimmte Regeln für die Hundezucht fest. Unter anderem sind in diesen Regeln das Aussehen, Gewicht und Fell definiert.
Allgemein   Hund von mittleren Proportionen mit charakteristischem krausen Haarkleid, gelockt oder geschnürt. Er hat das Ansehen eines intelligenten, stets wachsamen, munteren, sowie harmonisch gebauten Hundes, der den Eindruck von Eleganz und stolz erweckt.
Kopf Schädel Seine Breite beträgt weniger als die Hälfte der Kopflänge. Von oben betrachtet erscheint der Schädel oval und im Profil etwas konvex. Die Längsachsen von Schädel und Schnauze sind leicht auseinanderlaufend.
Fang Oberes Profil gradlinig, in der Länge ca. neun Zehntel der Schädellänge. Die beiden unteren Kieferknochen verlaufen fast parallel.
Augen Feuriger Ausdruck, in Höhe des Stirnabsatzes, leicht schräg eingesetzt. Mandelförmige Augen von schwarzer oder dunkelbrauner Farbe.
Hals   Fest, Nackenlinie leicht gebogen, von mittlerer Länge und gut proportioniert.
Körper Brust Die Spitze des Brustbeins soll leicht hervortreten und genügend hoch liegen.
Rücken Kurz. Rückenlinie harmonisch und straff. Die Widerristhöhe ist ungefähr gleich wie die Höhe an der Kruppe.
Rute   Ziemlich hoch auf der Höhe der Lendenpartie angesetzt. Sie kann entweder natürlich belassen werden oder auf ein Drittel, körpernah, oder auf die Hälfte der natürlichen Länge kupiert werden. Im Stand ist die Rute unten, in der Bewegung wird sie schräg nach oben gerichtet getragen.
Pfoten   Eher klein, fest geschlossen, ein kurzes Oval bildend. Zehen sind gut gewölbt und kompakt. Die Ballen sind hart und fest.
Haarkleid Haar
  • Pudel mit lockigem Haar (Wollpudel): Üppig, von feiner, wolliger Textur, sehr gekräuselt, elastisch und dem Druck der Hand widerstehend. Die Wolle soll dicht, reichlich und von gleichmäßiger Länge sein.
  • Schnürenpudel: Üppig, von feiner, wolliger und dichter Textur, charakteristische Schnüre bildend, die mindestens 20 cm lang sein sollten.
Farbe
  • Braun: Sollte rein, ziemlich dunkel, regelmäßig und warm sein. Beige und seine helleren Abstufungen sind nicht zugelassen.
  • Grau: Muss regelmäßig sein, rein, soll weder ins Schwarze noch ins Weiße gehen
  • Apricot: Muss regelmäßig sein, ohne Abstufungen ins Beige oder Cremefarbene, auch nicht ins Rotfalbene.
  • Rotfalb: Muss regelmäßig über den ganzen Körper sein. Es darf niemals ins Apricotfarbene gehen.

Körperbau, Farben und Aussehen

Den Pudel gibt es in vier Größenvarianten: Groß-, Klein-, Zwergpudel sowie den Toy. Außer in der Größe unterscheiden sich die vier Varianten nicht in ihrem Erscheinungsbild. Großpudel haben eine Widerristhöhe von 45 bis 60 cm, Kleinpudel 35 bis 45 cm, bei dem Zwergpudel liegt sie zwischen 28 und 35 cm und der Toypudel reicht von 24 bis 28 cm.

Sie kommen in quasi allen in der Hundewelt existierenden Farbvarianten vor. Die beliebtesten Farben bleiben jedoch schwarz, weiß und apricot. Ihr Fell ist wollig, dicht und gekräuselt, wobei es sich zugleich weich und fein anfühlt. Vorteilhaft ist, dass das Fell des Pudels keinen Jahreswechsel durchläuft. Pudel haaren daher nicht. Dies erfordert andererseits eine regelmäßige Schur, damit das Fell nicht verfilzt. Dies wird zudem betrieben, um die Haarpracht des Pudels einem kosmetischen Ideal anzugleichen.

Der Körperbau aller Pudelvarianten ist quadratisch, er hat einen kurzen Rücken. Sein Gang ist stets elegant und wirkt sogar leicht tänzerisch. Die Augenfarbe und die Farbe der Nase der meisten Pudel ist schwarz. Manche apricotfarbene Hunde besitzen bernsteinfarbene Augen und eine bräunliche Nase. Die Rute trägt der Pudel gerade nach oben. Die Augenlider, der Nasenschwamm, die Lippen, das Zahnfleisch, der Gaumen, alle natürliche Öffnungen, der Hodensack und die Fußballen sind allesamt gut pigmentiert.

Pflege und Gesundheit

Bild weißer Pudel mit Pullover Den Pudel gibt es in vier Größenvarianten: Den Groß-, Klein-, Zwergpudel sowie den Toy.

Da alle Pudelrassen, sei es der Zwergpudel, der Kleinpudel oder der Großpudel die gleiche Haarstruktur besitzen, ist die Pflege für alle gleich. Außerdem wechselt der Pudel im Vergleich zu anderen Hunderassensein Fell nicht. Damit eignet sich der Pudel unter Umständen für Menschen mit einer nur leichten Hundehaarallergie.

Die akkurate Fellpflege

Da das weiche, gekräuselte Fell fortwährend wächst, benötigt es einen regelmäßige Schur. Um die üppigen, weichen Pudelhaare zu bürsten, benötigen Sie einen nicht zu harten Metallkamm und eine Bürste. Tägliches Bürsten liebt der Pudel. Das ist gut, denn sein Fell bleibt so glänzend, weich und üppig. Würden Sie das Fell nicht täglich bürsten, würde es mit der Zeit verfilzen. Das Entfilzen ist vor allem für die Hunde eine mühsame Prozedur. Da es nicht ganz einfach ist, einem Pudel zu frisieren, sollten die Besitzer diese Arbeit einen professionellen Hundefriseur überlassen, nur Übung und Fachwissen garantieren einen gute Schur. Nötig wird ein Besuch im Hundesalon für den Pudel alle 6 bis 8 Wochen. Direkt davor sollten sie ihn mit einem Hundeshampoo waschen.

Weitere empfohlene Pflegemaßnahmen

Zur regelmäßigen Pudelpflege gehört ebenso das Schneiden der Krallen und das Reinigen der Zähne, um die Zahnsteinbildung zu verringern (s. Zahnpflege bei Haustieren). Hierfür genügen eine Schere und eine gewöhnliche Zahnbürste. Ebenso wichtig ist es, den Pudel nach dem Spaziergang nach Ungeziefer abzusuchen. Eine gesunde Ernährung der Hunde sollte Aminosäuren und Vitamine enthalten, sie hilft die natürliche Schönheit des Fells und das Immunsystem zu unterstützen.

Erbkrankheiten der Pudel

Großpudel leiden des häufigen an erblicher Hüftdysplasie. Bei Klein-, Zwerg- und Toypudel kommt eine erblich bedingte Augenkrankheit namens "progressive Retinaatrophie" oftmals vor, die im späteren Verlauf zur Erblindung führen kann. Eine weitere Augenkrankheit ist die Katarakt (grauer Star). Zudem können Zwerg- und Toy Pudel gelegentlich an erblicher Patella Luxation leiden, eine Krankheit bei der die Hunde aufgrund einer verrutschten Kniescheibe hinken.

Pudel - Eine hypoallergene Hunderasse?

Zahlreiche Züchter bieten Pudel als eine hypoallergene Hunderasse an. Tatsächlich dauert die aktive Wachstumsphase der einzelnen Haarfollikel bei Pudel deutlich länger als bei anderen Hunderassen. In Kombination mit ihrem eng gelockten Fell, hält sich das Haaren und das Abwerfen von Hautschuppen in Grenzen. Zudem werden, durch die regelmäßige Fellpflege, die übrigen abgestorbenen Haare und Hautschuppen entfernt. Trotz des deutlich geringeren Haarverlustes, bleiben einige Haare oder Hautschuppen möglicherweise an Kleidung, Möbeln oder Teppichen haften und rufen bei Allergikern eine Reaktion hervor. Lassen Sie sich als Allergiker daher, vor der Anschaffung des Pudels testen.

Zucht und Kreuzungen

Die Pudelzucht

Bild kleiner brauner Pudel Heutzutage ist der Pudel in allen Farben auf der ganzen Welt verbreitet und beliebt.

Es wird vermutet, dass der Pudel in Deutschland um das Jahr 1700 sehr verbreitet war und viel gezüchtet wurde. Diese Annahme beruht darauf, dass die Rasse ab diesem Zeitpunkt in zahlreichen Kunstwerken und auch in der Literatur präsent war. Um das Jahr 1860 traten jedoch viele andere Hunderassen in den Vordergrund und liefen dem Pudel seinen Rang ab. Lediglich die treuen Züchter hielten an ihren Lieblingen fest und führten ordentlich Zuchtbuch.

Im Jahre 1936 wurde ein neuer Standard für die Pudelzucht erlassen, welche in seinen Grundzügen bis heute noch besteht und nur minimal abgeändert wurde. Zum Beispiel wurden in den Jahren 1966 und 1977 die Farben Silber und Apricot als zulässig erklärt. Mittlerweile hat sich der Pudel weltweit durchgesetzt und ist auf vielen verschiedenen Erdteilen zu finden. Pudel-Züchter organisieren sich in Deutschland in mehreren Vereinen, wie zum Beispiel dem 1982 gegründeten Pudel-Zucht-Verband 82 e.V. . Bei markt.de finden Sie Pudel-Welpen von Züchtern über die Kleinanzeigen.

Populäre Pudel-Kreuzungen

In den letzten Jahren wurden auf Grund des intelligenten Charakters des Pudels Kreuzungen mit anderen Rassen populär, wie mit dem Labrador (s. Rasseportrait: Labrador) zum Labradoodle (s. Rasseportrait: Labradoodle) und dem Golden Retriever (s. Rasseportrait: Golden Retriever) zum Goldendoodle (s. Rasseportrait: Goldendoodle). Diese Kreuzungen und andere Pudel Mischlingshunde sind allerdings nicht als Hunderassen von dem Züchterverband VDH anerkannt.

 

Fakt ist, wenn Sie sich für den Kauf oder die Adoption eines Pudels oder einer seiner Mischformen entscheiden, werden Sie einen treuen Freund fürs Leben gewinnen, der immer an Ihrer Seite stehen wird und sich auch in Familien mit Kindern wunderbar integrieren wird.


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Bild 2: © Pixabay.com / antiaginggazette
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