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Hunderatgeber

Hunde Clickertraining für Einsteiger

Grafik Hund mit Clicker im Maul Das Clickertraining ist eine Trainingsmethode, die auch dem Hund Spaß macht.

Was ist Clickertraining?

Das Clickertraining ist eine Ausbildungsmethode zum Erarbeiten von erwünschtem Verhalten. Nicht nur für Hunde jeden Alters und jeder Rasse, auch für Katzen, Delfine, Vogel und sogar für Amphibien ist das Training mit dem Knackfrosch geeignet. Diese Ausbildungsmethode funktioniert mit positiver Verstärkung. Das Klicken läutet eine positive Konsequenz ein. Dies ist meistens ein Leckerchen oder die Aufforderung zum Spiel. Da das Verhalten der Hunde von den Konsequenzen bestimmt ist, wird er das Verhalten, das eine angenehme Konsequenz hat, bereitwillig wiederholen.

Durch kontinuierliches Wiederholen stellt sich schließlich ein positiver Lerneffekt ein. Mit dieser Methode lässt sich vom alltäglichen Gehorsam bis hin zu lustigen Tricks alles trainieren. Durch die fortwährende Belohnung des erwünschten Verhaltens bleiben die Tiere motiviert, lernwillig und konzentriert. Allerdings kann man dem Hund mit dem Clickertraining kein unerwünschtes Verhalten abgewöhnen.

Was ist ein Clicker?

Ein typischer Clicker ist ein ganz normaler Knackfrosch aus Plastik. Sobald man die Metalllasche oder den Plastikknopf drückt, ertönt das typische „ClickClack“. Jedoch können für die Clickermethode auch andere Geräuschquellen verwendet werden, wie z.B. das „Klicken“ eines Kugelschreibers oder Zungenschnalzen. Wichtig ist dabei nur, dass ein gleichbleibendes Geräusch erzeugt wird, welches sich deutlich von der Umgebung abhebt. Es kann durchaus hilfreich sein, zusätzlich zum Klickgeräusch ein bestimmtes Lobwort einzuführen. Dies hat den Vorteil, dass das Training zu jeder Zeit fortgesetzt werden kann, auch wenn der Clicker einmal nicht griffbereit liegt oder zu Hause vergessen wurde. Doch auch hier gilt:So kurz und prägnant wie möglich! Geeignete Lobwörter sind z.B. Yes, Gut oder auch Klick.

Wieso Clicker für die Hundeerziehung verwenden?

Das Klicken ist schneller als die eigene Stimme und frei von Emotionen. Für die Verknüpfung von richtigem Verhalten und Lob bleibt knapp eine Sekunde Zeit, danach erkennt der Hund keinen Zusammenhang mehr. Also ist es wichtig, das der Klick das richtige Verhalten punktgenau markiert. Da es dabei schnell zu Fehlverknüpfungen kommen kann, sollte man das Clicktertraining bei einem erfahrenen Trainer starten.

Clicker Trainingsmethoden für den Hund

Bild Hund beim Apportieren Apportieren wird oft als schwierig empfunden. Die Clickermethode vereinfacht den Lernprozess.

Capturing

Beim Clickertraining unterscheidet man zwischen dem Capturing, Shaping und Target-Training. Erwünschtes Verhalten oder zufälliges Verhalten wird beim Capturing per Klick mit darauffolgendem Leckerchen belohnt. Der Hund wird so motiviert, das zufällig gezeigte Verhalten zu wiederholen. Capturing ist nicht auf eine spezifische Verhaltensweise ausgelegt, sondern fördert alle Formen von Wohlverhalten.

Sharping

Beim Shaping wird schon der Ansatz vom gewünschten Verhalten belohnt, sodass der Hund neue Angebote macht die ihn Stück für Stück zum Ziel bringen. Im Gegensatz zum Capturing, bei dem erwünschtes, zufällig auftretendes Verhalten belohnt wird, formt der Trainer beim Shaping bewusst neue Verhaltensweisen, die der Hund bis dahin noch nicht gezeigt hat. Dabei ist es wichtig mit kleinen Zwischenzielen zu arbeiten, die ein häufiges Belohnen des Hundes und damit viele Erfolgserlebnisse garantieren.

Target-Training

Beim Target-Training wird dem Hund beigebracht einem Zeigestock zu folgen, sodass er später wie an einer Leine geführt werden kann. Dabei berührt der Hund mit seiner Schnauze das Ende des Stockes. Diese Übung lässt sich auch mit einer Fliegenklatsche, einem Kochlöffel oder Ähnlichem durchführen. Der Hund lernt schneller, wenn das Ende des Stockes farbig markiert ist z.B. durch bunte Klebestreifen. Bei einer erweiterten Form des Targettrainings lernt der Hund nun mit der Pfote statt mit der Schnauze das Ende des Stockes zu berühren.

Clickertraining - Der Einstieg ohne Hund

Zu Beginn des Trainings empfiehlt es sich erst einmal ohne Hund zu arbeiten, denn auch der Mensch muss seine Fähigkeiten als Trainer schulen und lernen Verhaltensweisen zu formen. Erst wenn der Trainer mit dem Clicker vertraut ist, kann er damit einen erfolgsversprechenden Umgang gewährleisten. So sollte z.B. das zeitgenaue Klicken trainiert werden, da sonst der Hund mit dem Klicken eine andere, unerwünschte Verhaltensweise verbindet und sich diese aneignet. Eine Möglichkeit das punktgenaue Klicken zu trainieren ist die Übung mit dem Tennisball. Dabei lässt man den Tennisball aufspringen und versucht genau in dem Moment, indem der Tennisball den Boden berührt, zu klicken.

Die richtige Interaktion zwischen Mensch und Tier und damit das wunschgerechte Formen des Hundeverhaltens kann auch mit Mitmenschen einstudiert werden. Zuerst überlegt man sich dafür eine erwünschte Verhaltensweise, die von der Versuchsperson erlernt werden soll. Anschließend versucht man durch den punktgenauen Einsatz des Clickers die Person zu dem richtigen Verhalten zu bewegen. Was als ernstgemeintes Training beginnt entwickelt sich so schnell zu einem unterhaltsamen Spiel mit Lerneffekt und hohem Spaßfaktor.

Clickertraining für Hunde - So wirds gemacht

Bild Hund beim Pfötchen geben Es empfiehlt sich zuerst einfache Übungen wie "Pfötchen geben" mit dem Clicker zu trainieren.

Konditionierung mit Leckerchen

Bevor es mit dem Training losgehen kann, muss erst eine Konditionierung erfolgen. Hierzu braucht man ein paar beliebte Leckerchen, einen Clicker und einen ungestörten Ort. Zu Beginn klickt man einmal beiläufig und gibt dem Hund dann ein Leckerchen, dieses wiederholt man zehn bis zwanzig Mal. Wichtig ist, dass das Leckerchen erst nach dem Klick in die Hand genommen wird, nicht mit dem Clicker auf den Hund zeigen, ihn nicht anstarren, nicht anfassen und nicht mit dem Hund sprechen. Das Leckerchen sollte direkt nach dem Klick gegeben werden.

Da das Klickgeräusch zu Beginn für den Hund völlig bedeutungslos ist, muss er zuerst lernen, dass auf das Klicken eine positive Reaktion folgt. Der Clicker sollte nie eingesetzt werden um den Hund zu rufen, denn jeder Klick wird mit einem Leckerchen verbunden. Dem Hund muss bewusst sein, dass es sich bei dem Clicker nicht um ein Spielzeug handelt. Bekommt der Clicker für den Hund Spielzeugcharakter verliert er seine Wirkung als Trainingshilfsmittel.

Übungen mit dem Clicker

Um zu testen, ob die Konditionierung erfolgreich war, klickt man, wenn der Hund nicht hinsieht. Wenn der Hund mit Vorfreude reagiert hat alles geklappt, und man kann mit dem Training beginnen. Die Übungen mit dem Clicker erfordern viel Konzentration und Muskelkraft für Mensch und Tier, daher ist es gerade in den ersten Wochen wichtig, es nicht zu übertreiben. Übungseinheiten sollten nicht öfter als 2-3-mal am Tag und nicht länger als 5 Minuten abgehalten werden. Als Einstiegsübungen eignen sich leicht erlernbare Verhaltensweisen wie z.B. Pfötchen geben oder Gegenstände mit der Schnauze anstupsen. Tritt in den folgenden Wochen trotz des Trainings unerwünschtes Verhalten auf, so sollte dieses ignoriert und auf keinen Fall bestraft werden. Auf diese Weise schafft man eine angenehme Lernatmosphäre ohne Angst, in der der Hund zur Höchstform auflaufen kann.

 

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Bildquellen:
Bild 1 : © markt.de
Bild 2 : © Pixabay.com / raincarnation40
Bild 3 : © Pixabay.com / Pezibear