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Startseite Ratgeber Kleinsäuger Kaninchenhaltung: So geht sie richtig Kaninchenfutter: Was ist giftig und was gesund?

Kaninchenrassen - Übersicht

Was dürfen Kaninchen fressen - was nicht?

Kaninchen auf einer Wiese Auf das Selektierungsvermögen von Hauskaninchen kann sich nicht immer verlassen werden.

Die wilden Verwandten unserer Hauskaninchen fressen sich quer durch die grüne Auswahl der Natur: Gräser, Blätter, Kräuter, Rinden und Zweige sind begehrte Nahrungsquellen. Kaninchen selektieren von Natur aus einen Teil an unverträglichen Pflanzen bzw. Giftpflanzen aus ihrer Nahrung heraus – dies klappt jedoch nur, wenn eine entsprechend große Auswahl an Futter zur Verfügung steht. Umso genauer musst Du als Halter darauf achten, welche Pflanzen Du den Hasenzähnchen reichst.

Beliebtes Hasenfutter

Für die richtige Haltung Deines Kaninchens ist nicht nur auf die Gestaltung des Geheges zu achten. Gerade in Sachen Ernährung gibt es ganz klare Favoriten und „No-Gos“, nach denen sich ein gewissenhafter Hasenhalter richten sollte.

Rund 50 % bei der Fütterung eines Hauskaninchens bestehen aus frischer Rohfaser (Blätter, Salate, Gräser). Die andere Hälfte teilen sich Obst, Gemüse und Trockenfutter, wie Heu oder getrocknete Kräuter. Die folgenden Gerichte werden dabei von den Hasen besonders gern gesehen und bevorzugt gefressen:

  1. Äpfel, Birnen, Erdbeeren
  2. Möhren, Fenchel, Pastinaken
  3. Löwenzahn, Feldsalat, Rucola

Differenzieren: unverträgliche und giftige Pflanzen

Hasen während der Fütterung Bei der Fütterung von Kaninchen muss auf viele giftige Pflanzen Rücksicht genommen werden.

Hasen haben den Ruf, alles was ihren Weg säumt, anzuknabbern. Doch nicht nur freiliegende Kabel o. ä. in der Wohnung bergen ein hohes Gesundheitsrisiko. Vor allem im Garten lauern einige grüne Gefahren in Form von Hauspflanzen und Wildwuchs, die Deinem Nager übel auf den Magen schlagen können und im schlimmsten Fall sogar lebensgefährliche Vergiftungen hervorrufen können. Hier steht der Halter in der Pflicht, das Umfeld von solchen Gefahrenquellen zu bereinigen und ausschließlich gesundheitsfördernde Pflanzen zu füttern.

Grundsätzlich wird zwischen unverträglichen und giftigen Pflanzen unterschieden - diese beiden Eigenschaften sind nicht automatisch gleichzusetzen. Vielmehr bedeutet „unverträglich“, dass der Verzehr größerer Mengen ebendieser Pflanzen zu langfristigen Gesundheitsschäden führen kann. Im Falle von bereits vorgeschädigten Tieren können bestehende gesundheitliche Probleme ausgelöst oder gar verstärkt werden.

Unverträgliches Obst & Gemüse

Besondere Vorsicht ist auch bei der Fütterung von Obst geboten. Dieses führt bei einem übermäßigem Verzehr zu Durchfall oder sogar schweren Verdauungsstörungen. Folgende Obst- und Gemüsesorten sollten daher am besten überhaupt nicht gefüttert werden:

Obst Gemüse

Avocado (Manche Sorten sogar stark giftig)

Cherimoya (Anone)

Curuba

Granatapfel

Guaven

Kirsche

Kumquat

Litschi

Mango

Mirabelle

Nektarine

Papaya

Pfirsich

Pflaume

Physalis

Champignon

Kartoffel

Kohlarten (Weiß-, Rot- & Rosenkohl)

Knoblauch (In großen Mengen)

Porree

Rhabarber

Schnittlauch

Zwiebeln

Cherimoya am Baum Cherimoyas sollten nicht dem Kaninchen gefüttert werden.

Als unverträglich gelten außerdem rohe Hülsenfrüchten wie Linsen, Erbsen und Bohnen. Rohe Bohnen sind darüber hinaus giftig und können die Gesundheit des Hasen dauerhaft ernsthaft schädigen. Vorsicht ist auch im Umgang mit Kartoffeln geboten: Im Rohzustand enthält das Knollengewächs schlecht verdauliche Stärke; die grünen Stellen, die Triebe und das Grün sind sogar giftig.

Als zu scharf gelten außerdem Rettich, Radieschen und natürlich Chili. Diese sind deshalb nur in sehr kleinen Mengen zu reichen.

Giftige Pflanzen

Auch wenn uns viele Pflanzen in Wohnung, Garten und Balkon mit ihrer Blütenvielfalt erfreuen, ist mit einem Hasen im Haushalt besondere Vorsicht geboten. Viele Sträucher sind ungenießbar oder gelten sogar als stark giftig für die Langohren. Die Haustiere können vor allem oft exotische Pflanzen nicht als solche identifizieren und sind aufgrund ihrer bisherigen Haltungsumstände nicht mehr in der Lage, bei der Nahrungsaufnahme entsprechend zu selektieren.

Leicht bis stark giftig sind unter anderem die folgenden Pflanzen:

Leicht giftig Hochgiftig

Amaryllis (Hippeastrum)

Azalee (Rhododendron)

Berglorbeer(Kalmia latifolia)

Buschbohne (Phaseolus vulgaris var. nanus)

Buschwindröschen (Anemone nemorosa)

Christusdorn (Euphorbia)

Efeu (Hedera helix)

Einblatt (Spathiphyllum)

Farne

Fensterblatt (Monstera)

Geranie (Pelargonie)

Hahnenfuß (Ranunculus)

Heckenkirsche (Lonicera xylosteum)

Holunder (Sambucus)

Hyazinthe (Hyacinthus)

Lebensbaum (Thuja)

Liguster (Ligustrum)

Lorbeerkirsche (Prunus laurocerasus)

Lupine (Lupinus)

Mistel (Viscum)

Narzissen (Narcissus)

Osterglocke (Narcissus pseudonarcissus)

Sauerklee (Oxalis)

Schachtelhalm (Equisetum)

Schneeglöckchen (Galanthus)

Alpenveilchen (Cyclamen)

Aronstab (Arum maculatum)

Bilsenkraut (Hyoscyamus niger)

Bingelkraut (Mercurialis perennis)

Bittersüßer & schwarzer Nachtschatten
(Solanum dulcamara & Solanum nigrum)

Blauregen (Wisteria sinensis)

Bocksdorn (Lycium barbarum)

Brechnuss (Strychnos nux-vomica)

Buchsbaum (Buxus sempervirens)

Christrose (Helleborus niger)

Eibengewächse (Taxus baccata)

Eisenhut (Aconitum napellus)

Engelstrompete (Brugmansia spp.)

Fingerhut (Digitalis purpurea)

Gefleckter & Wasser-Schierling
(Conium maculatum & Cicuta virosa)

Ginster (Cytisus scoparius)

Goldregen (Laburnum)

Herbstzeitlose (Colchicum autumnale)

Hundspetersilie (Aethusa cynapium)

Jakobskreuzkraut (Jacobaea vulgaris)

Maiglöckchen (Convallaria majalis)

Oleander (Nerium oleander)

Rittersporn (Delphinium elatum)

Robinie (Robina pseudoacacia)

Sadebaum (Juniperus sabina)

Seidelbast (Daphne mezereum)

Stechapfel (Datura)

Tollkirsche (Atropa)

Wolfsmilchgewächse (Euphorbia)

Wunderbaum (Ricinus communis)

 

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Bild 1: © pixabay.com / quilaine
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