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Babysitter engagieren - Infos, Tipps und Kriterien

Babysitterin spielt mit Kleinkind Das Kind das erste Mal mit einem Babysitter alleine zu lassen fällt vielen Eltern schwer.

Zu zweit einen schönen Abend im Restaurant verbringen, gemeinsam ein Konzert besuchen oder zusammen ins Kino gehen - Eltern brauchen hin und wieder eine kleine "Kinderpause". Es gibt aber auch andere Situationen wie unregelmäßige Arbeitszeiten oder ein wichtiger Termin, in denen Eltern einen Betreuer für ihre Kleinen benötigen. Dann muss ein Babysitter her, der sich zuverlässig um den Nachwuchs kümmert. Dabei stellen sich die meisten Eltern die Frage, ab welchem Alter sie ihr Kind einem Babysitter anvertrauen können und worauf sie grundsätzlich achten sollten. Wir klären, auf welche Kriterien Sie bei Ihrem Babysitter besonders achten sollte, welche Fragen Sie vorab klären sollten und viele weitere Fragen.

Babysitter - aber wann ist der richtige Zeitpunkt?

Mutter küsst Kind auf Backe Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl und wägen Sie ab, ob ein Babysitter derzeit für Sie infrage kommt

Schnell gesagt: Das Alter des Kindes ist zweitrangig. Die Frage, ab welchem Alter Sie Ihr Kind von einem Babysitter betreuen lassen können, lässt sich pauschal nämlich nicht beantworten. Es gibt Eltern, die ihren Nachwuchs bereits im Säuglingsalter einem Babysitter anvertrauen, manche sprechen von einem Mindestalter von einem Jahr und andere Eltern wiederum warten, bis ihr Kind mindestens drei Jahre alt ist. Einen genauen Zeitpunkt für einen Babysitter gibt es nicht. Sie sollten vielmehr auf Ihr Bauchgefühl hören und andere Aspekte berücksichtigen, die meist ausschlaggebender sind als das Alter Ihres Kindes.

Kriterien für die Wahl des richtigen Babysitters

Die Wahl des richtigen Babysitters ist nicht leicht, allerdings gibt es einige Kriterien, die Ihnen vielleicht dabei helfen, einige der Kandidaten besser einschätzen zu können.

Motivatoren zum Babysitten herausfinden

Warum möchte die Person den Job haben? Hier sollte der Kandidat nicht vermitteln, dass es ihm nur ums Geld geht. Natürlich kann dieser Grund genannt werden, aber Geld sollte auf keinen Fall die einzige Motivation darstellen. Es sollte eindeutig erkennbar sein, dass die Person Spaß am Umgang mit Kindern hat und aus diesem Grund damit sein Geld verdienen will. Fühlen Sie dem Babysitter ruhig etwas mehr auf den Zahn, um die Motivatoren zu erfahren, denn die gängigen Floskeln kennt jeder. Ein gutes Zeichen ist es, wenn der Babysitter auch Interesse an Ihnen und dem Kind zeigt. Achten Sie also darauf, ob er auch von selbst Fragen stellt und vor allem wichtige Dinge wissen möchte.

Passt der Babysitter zu meinem Kind?

Babysitterin kümmert sich um zwei Kinder Geben Sie dem Kind und dem Babysitter ausreichend Zeit sich zu beschnuppern.

Das aller wichtigste ist doch, dass Ihr Kind mit dem Kandidaten zurecht kommt und der Kandidat mir Ihrem Kind. Wenn Ihr Spross eher sehr wild ist, dann sollte der Babysitter auf keinen Fall zu schüchtern sein oder gar Probleme mit Lärm haben. Tendieren Sie dann eher zu einem ebenso aktiven Menschen. Vielleicht eine sehr sportliche Person mit ebenso viel Elan. Außerdem sind auch ähnliche Interessen immer sehr praktisch. Damit ist nicht gemeint, dass der Babysitter genauso gerne Bob der Baumeister oder Barbie sieht, wie Ihr Kind, sondern dass er sich zumindest dafür begeistern kann. Bestimmt kommt ein Babysitter, der sich für Geschichte interessiert, besser mit Ihrem Dinosaurierliebenden Kind zurecht, als jemand der mit alldem nichts anfangen kann. Vielleicht kann Ihr Liebling dann sogar noch etwas lernen, wer weiß? Natürlich ist das nicht die allerwichtigste Voraussetzung, aber es hilft bestimmt, damit sich die Parteien gut verstehen und das ist definitiv sehr wichtig.

Kann er/sie Erfahrungen vorweisen?

Hat der Kandidat schon mit Kindern des Alters zu tun gehabt? Umso mehr Erfahrung, umso besser. Wenn ein Jugendlicher beispielsweise kleinere Geschwister hat, auf die er schon öfter aufpassen musste, ist das ebenso wertvolle Erfahrung, wie jemand, der vielleicht eine Ausbildung zur Kinderpflegerin gemacht und sich etwas dazu verdienen möchte. Vielleicht kann jemand sogar spezielle Schulungen und Kurse vorweisen?

 

Auswahl getroffen? - Bauen Sie jetzt erstmal Vertrauen zum Babysitter auf

Wichtiger als das Alter Ihres Kindes ist das persönliche Vertrauen, das Sie dem Babysitter entgegenbringen. Und dieses Vertrauen sollten Sie erst einmal aufbauen. Bleiben Sie daher die ersten Male zu Hause, wenn der Babysitter da ist. Schauen Sie, wie er mit Ihrem Kind umgeht und wie Ihr Kind auf den Babysitter reagiert. Geben Sie beiden ausreichend Zeit, sich gegenseitig zu beschnuppern und aneinander zu gewöhnen. Wenn Sie das Gefühl haben, dass die Chemie zwischen den Beiden stimmt, lassen Sie sie zunächst für eine halbe Stunde allein und erhöhen Sie die Zeiten Ihrer Abwesenheit nach und nach. Setzen Sie sich nach diesen "Testläufen" mit dem Babysitter zusammen und besprechen, ob alles geklappt hat und wo noch Unsicherheiten bestehen. Fragen Sie auch Ihr Kind, ob es sich beim Babysitter wohlgefühlt hat und ob es während Ihrer Abwesenheit gut versorgt war. Sobald Sie ein gutes Gefühl haben und dem Babysitter völlig vertrauen, können sie ihn an den Abenden länger einsetzen.

Was sollten Eltern beachten?

Behalten Sie den Stillrhythmus bei

Mutter stillt Ihr Baby Stillen Sie direkt bevor der Babysitter kommt und schätzen Sie ab, wann wieder gestillt werden sollte.

Wenn Sie Ihr Kind noch stillen, ist es wichtig, dass Sie den Stillrhythmus nicht unterbrechen. Ein sattes Kind schläft in der Regel besser, weshalb Sie es dann am Nachmittag für ein bis zwei Stunden ohne schlechtes Gewissen bei einem Babysitter lassen können. Auch wenn Sie am Abend ausgehen möchten, sollten Sie den gewohnten Rhythmus beibehalten. Stillen Sie Ihr Kind zur üblichen Zeit und bringen es möglichst selbst ins Bett. Sobald Ihr Kind schläft, können Sie es beruhigt mit dem Babysitter alleine lassen. Allerdings sollten Sie die Uhrzeit nicht aus den Augen verlieren. Sie wissen, wann sich Ihr Baby das nächste Mal mit Hunger melden wird; seien Sie dann lieber mindestens eine halbe Stunde vorher wieder zu Hause.

Informieren Sie den Babysitter so gut wie möglich

Unabhängig vom Alter Ihres Kindes sollten Sie den Babysitter mit möglichst vielen Informationen versorgen, damit er in allen erdenklichen Situationen souverän handeln kann. Informieren Sie ihn über typische Verhaltensweisen, Vorlieben beim Essen, Lieblingsspiele oder Lieblingsspielzeug oder über spezielle Rituale, die Ihrem Kind beim Einschlafen helfen. Je besser der Babysitter informiert und vorbereitet ist, desto beruhigter können Sie ausgehen. Außerdem bauen Sie damit Unsicherheiten ab, sowohl beim Babysitter als auch bei Ihnen selbst.

Ideal ist es, wenn Sie zusätzlich noch eine Liste mit Notfallnummern (Polizei, Feuerwehr oder Arzt) zusammenstellen. Bevor Sie gehen, zeigen Sie dem Babysitter noch, wo sich Ihre Hausapotheke befindet. Vergewissern Sie sich außerdem, ob alle Türen und Fenster verschlossen und Elektrogeräte wie Backofen oder Bügeleisen ausgeschaltet sind.

Seien Sie jederzeit erreichbar

Eltern genießen Auszeit Genießen Sie Ihre neu gewonnene Zeit zu zweit, aber seien Sie dennoch erreichbar.

Egal, ob Ihr Kind schon sieben Jahre oder erst neun Monate alt ist, der Babysitter sollte Sie während Ihrer Abwesenheit jederzeit erreichen können. Sind Sie im Kino oder im Restaurant, schalten Sie Ihr Mobiltelefon auf lautlos mit Vibrationsalarm. Teilen Sie dem Babysitter außerdem mit, wohin Sie gehen werden und wann Sie voraussichtlich wieder nach Hause kommen. Wählen Sie am besten einen Ort, von dem aus Sie im Ernstfall schnell wieder zu Hause sind. Geben Sie dem Babysitter vorsichtshalber noch die Kontaktdaten der Großeltern oder eines anderen Angehörigen für den seltenen Fall, dass der Babysitter Sie nicht persönlich erreichen sollte. Wenn Sie länger weg sind, können Sie zwischendurch auch mal zu Hause anrufen und sich nach der Lage erkundigen. In jedem Fall aber sollten Sie sich beim Babysitter melden, wenn Sie später als geplant zurückkommen.

Fazit / Zusammenfassung

Sie sehen, das Alter Ihres Kindes ist beim Babysitting zweitrangig. Vielmehr sollten Sie andere Aspekte berücksichtigen und außerdem auf Ihre innere Stimme hören. Wenn sie Ihnen sagt, dass es für Ihr Kind noch zu früh ist, weil es sie rund um die Uhr braucht, dann warten Sie einfach noch ein bisschen mit der Betreuung durch einen Babysitter. Manchmal muss man sich als Eltern jedoch auch einfach mal einen Ruck geben, denn ein paar Stunden ohne Kind tun beiden Seiten gut. Dann ist es wichtig, den richtigen Babysitter zu finden. Im Gespräch sollten Sie auf die wichtigsten Kriterien für einen guten Kandidaten achten und diesem genau auf den Zahn fühlen. Haben Sie sich für einen Babysitter entschieden, sollten Sie erst einige Kennenlerntreffen mit Ihnen gemeinsam organisieren, bevor Sie Ihr Baby das erste Mal ganz alleine mit ihm lassen. Befolgen Sie nun noch all unsere Tipps für die Eltern, dann kann nichts mehr schief gehen und der bisschen Freizeit steht nichts mehr im Wege.


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