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Motorrad-Ratgeber

Ob Harley Davidson oder Suzuki - so wird jede Kette sauber

Bild Motorradkette im Seitenprofil Durch die Reinigung der Motorradkette wird die Sicherheit des Fahrers erhöht. (Einfach klicken zum Vergrößern)

Das Reinigen einer Motorradkette sollte für jeden Liebhaber des Motorsports zum Grundwissen gehören. Nicht zuletzt wird dadurch die Sicherheit des Fahrers enorm erhöht. So muss die Kette auch von Zeit zu Zeit ersetzt werden. Jedoch sollte man vor einem Kauf einer teuren neuen Kette lieber darauf achten, dass die aktuelle Kette möglichst lange gepflegt wird. Dies trägt zu einer enormen Steigerung der Laufzeit bei und Sie erzielen bei einem möglichen späteren Verkauf über Kleinanzeigen einen höheren Wert für Ihr Rad. Bei der Reinigung gilt es einiges zu beachten. Alle wichtigen Informationen, Tipps und Tricks rund um das Thema Motorradkette findest Du in unserem Ratgeber.

Welche Aufgabe erfüllen Motorradketten?

Der Motor ist für die Erzeugung der Kraft zuständig, die das Bike antreibt. Allerdings muss die Kraft zuerst auf das Hinterrad übertragen werden, um anschließend auf die Straße gebracht zu werden. Eine beschädigte Kette ist ein Sicherheitsrisiko und kann zum Ausfall des Motorrades führen. Im Durchschnitt musst Du die Motorradkette alle 20.000 bis 50.000 Kilometer auswechseln lassen. Werden Funktionsstörungen festgestellt, dann darf das Bike nicht mehr bewegt werden und muss wieder instand gesetzt werden. Je besser die Kette gepflegt wird, desto länger ist die Lebensdauer des Bauteils.

Die Hilfsmittel und das Werkzeug für das Reinigen der Kette

Um alle Kettenglieder mühelos erreichen zu können, ist ein Haupt- oder Montageständer von Vorteil. Für die Reinigung verwendest Du ein Spezial-Kettenspray. In Abhängigkeit vom Produkt kann dieses aufgesprüht oder auch mit einem Pinsel aufgetragen werden.

Die Anleitung für das Reinigen der Kette

Bild Motorradkette wird mit Kettenspray eingesprüht Bei Kettensprays sollte die Trocknungszeit beachtet werden.

  1. Auf empfindlichen Untergrund sollte eine Matte bzw. Plane ausgelegt werden. Dies trägt zum Schutz der Umwelt bei. Um optimal in die zu reinigende Kette zu gelangen sollte man das Motorrad idealerweise aufbocken.
     
  2. Nun muss man sich zwischen diversen Reinigungsmitteln- und möglichkeiten entscheiden. Eine Möglichkeit wäre eine Behandlung mit Lampenöl. Dies sollte mithilfe eines Lederlappens geschehen. Ein Feinmechanikeröl kann ebenso benutzt werden. Spezielle Kettenreinigungssprays kommen auch in Frage. Das Spray wird entweder nur aufgesprüht oder anschließend mit einem Pinsel verstrichen. Die Arbeit mit dem Pinsel ist zwar etwas langwieriger, Du stellst jedoch sicher, dass Du das Ziel auf jeden Fall triffst und das Mittel überall dorthin gelangt, wo es benötigt wird.
     
  3. Das Kettenspray kann nach dem Aufsprühen noch mit einem Pinsel verstrichen werden.

  4. Die unterschiedlichen Öle kann man auch mit Hilfe eines Pinsels auf die Kettenglieder aufbringen. Du musst das Spray entsprechend den Hinweisen auf der Verpackung einwirken lassen.
     
  5. Das Kettenspray kann nach dem Aufsprühen noch mit dem Pinsel verstrichen werden.

  6. Wichtig ist bei einer solchen Behandlung, dass nach einer oberflächlichen Anwendung die Trocknungszeit einzuhalten ist. Danach kann mit dem eigentlichen Spray gearbeitet werden. Die Preise für die unterschiedlichen Methoden variieren. Von 1-2 Euro bis hin zu 10 Euro. Da der nächste Winter bestimmt kommen wird sollte auf eine gründliche Wartung vorab großen Wert gelegt werden. Wie man sich letzten Endes entscheidet muss jeder für sich selbst entscheiden.
     
  7. Entferne mit einem Lappen das Spray. Notieren Sie sich den nächsten Reinigungsterin in Ihrem Kalender. Da sich im Laufe der Zeit immer mehr Schmutz an der Kette ansammelt sollte ein regelmäßiger Check zur Routine eines Motorradfahrers gehören. Dadurch wird auch die Optik des Motorads bis ins letzte Detail herausgearbeitet.
     
  8. Reinige die Kette gründlich mit Wasser. Die Kette auswechseln ist eine letzte Möglichkeit. Sollte es trotz regelmäßiger Pflege zu einer zu starken Abnutzung der Kette kommen, empfiehlt es sich zu seiner eigenen Sicherheit und die anderer Verkehrsteilnehmer die Kette auszuwechseln. Dann steht einem ungestörten Fahrspass im Sommer wie im Winter nichts mehr im Weg.

Wie wirken Kettenreiniger?

Kettenreiniger (oder auch: Chain Cleaner) wurden speziell für die Besonderheiten der Motorradketten entwickelt. Von der Straße werden viele Dinge aufgewirbelt, welche die Kette verschmutzen können. Setzt sich der Dreck ab, dann können die Kettenglieder blockieren, was zur großen Gefahr wird. Selbst Streusalz ist für die Kette nachteilig. Es setzt sich nicht nur ab, es begünstigt zudem die Rostbildung. Matsch gelangt ebenfalls in die feinen Zwischenräume, härtet aus und ist ohne einen Kettenreiniger nicht mehr mühelos zu entfernen. Die Einwirkzeit der Mittel ist wichtig, damit die Produkte ihre volle Wirkung entfalten können und der Schmutz aufgeweicht wird. Die Kette wird gereinigt und gepflegt gleichzeitig.

Kettenantrieb oder Kardanantrieb: Unterschiede und Vorteile

Motorräder können über einen Kettenantrieb oder einen Kardanantrieb verfügen. Im Falle der Kette überzeugt vor allem die direkte Kraftübertragung. Reibungsverluste werden auf ein Minimum reduziert. Kardantriebe verfügen über eine komplexere Technik und sind oftmals teurer als Kettenantriebe.

Tipps für die Pflege der Kette

Bild silberne Motorradkette an einem Motorrad Die Kettenreinigung sollte alle 2.000 Kilometer vorgenommen werden.

Wird das Motorrad auf den Hauptständer gestellt, dann kann es sich frei drehen, sodass alle Kettenglieder erreicht werden. Ist nur ein Seitenständer vorhanden, dann ist ein Montageständer eine hilfreiche Lösung. Viele Motorradbesitzer vernachlässigen die gründliche Reinigung der Kette. Sie gehen fälschlicherweise davon aus, dass es ausreichend sei, die Kette nur zu schmieren.

Der Schmutz setzt sich jedoch in den Laschen fest und schmirgelt nach und nach das Material ab. Die Ringe flachen ab und die Dauerfettfüllung der O-Kette geht verloren. Im extremen Fall ist soviel Schmutz in der Kette vorhanden, dass diese schwergängig wird und die einzelnen Kettenglieder sich nicht mehr wie gewohnt bewegen lassen. Der Schmutz, welcher an den Außenlaschen sitzt, ist weniger gefährlich und übt keinen nennenswerten Einfluss auf die Funktionsfähigkeit der Kette aus. Der Schmutz kann jedoch im Laufe der Zeit in die Kette eindringen.

Bei der regelmäßigen Sichtkontrolle des Motorrades solltest Du unter anderem auf Knicke achten, die sich in der Kette gebildet haben. Sie sind ein eindeutiges Zeichen für Kettenglieder, die sich nicht mehr korrekt bewegen lassen. Sind bereits solche Ausmaße zu erkennen, ist es meistens für die Reinigung der Kette zu spät und Du musst einen Austausch vornehmen. Die Kettenreinigung ist eine Präventivmaßnahme, welche Schmutz frühzeitig beseitigen soll, um Schäden und Veränderungen zu vermeiden. Um diese Situation zu verhindern, musst Du die Kettenreinigung alle 2.000 Kilometer vornehmen. Wird das Bike viel im Gelände bewegt, dann verkürzt sich das Intervall.

Die Eigenschaften der Ketten

Bild rostige Motorradkette Bei einer zu hohen Verschleißgrenze muss die Kette ausgetauscht werden.

Kann die Kette nicht mehr instand gesetzt werden, da die Verschleißgrenze erreicht wurde, dann muss ein Austausch stattfinden. Die Auswahl der passenden Kette ist wichtig. Auf dem Markt werden zahlreiche unterschiedliche Bauformen angeboten - Die Produktpalette reicht von Standardketten bis hin zu Quadringketten, O-Ketten oder X-Ketten. Moderne Bikes sind mit O-Ketten (abgedichtete Ketten mit Dauerfettfüllung) versehen. Standardketten werden überwiegend in Oldtimern genutzt. Ein Vorteil der O-Ketten ist der geringe Reibungsverlust.

Kettenfett darf erst aufgetragen werden, wenn die Kette nach der Reinigung vollständig getrocknet ist.

Bei der Auswahl der Reinigungsmittel musst Du auf die Verträglichkeit für die jeweilige Kette handeln. Dieser Punkt ist unter anderem wichtig, da beispielsweise O-Ketten über eine Dauerfettung verfügen. Reinigungsmittel sind jedoch keine Wundermittel. Sie können Ketten mit leichter bis mittlerer Verschmutzung gut säubern. Im Falle von starken Verkrustungen ist allerdings meistens keine ausreichende Reinigung mehr möglich.

Das Schmieren der Kette im Zuge der Wartung

Motorradketten müssen regelmäßig geschmiert werden, damit sich der Verschleiß reduziert. Kettenspray ist innerhalb von wenigen Minuten aufgebracht, sodass die Pflege der Kette mit Hilfe von modernen Methoden einfach und unkompliziert ist. Viele Produkte verfügen über eine Einwirkzeit von 10 bis 15 Minuten. Es hat sich bewährt, lieber kleinere Mengen aufzubringen und im Gegenzug hierfür häufiger die Prozedur durchzuführen. Würde zu viel Kettenfett aufgebracht werden, dann würde der Großteil davon abfliegen oder gar Felgen, Reifen und Kettenkasten verkleben. Sprühe stets seitlich gegen die Kettenglieder und vermeide es, in gegen den Reifen zu sprühen. Drehe die Kette langsam und lassen den Strahl nicht das Hinterrad treffen. An der Außenseite benötigt die Kette nur eine hauchdünne Schicht an Schmiermittel.

Einen Kettenriss vermeiden

Das Reißen der Kette stellt eine Gefahr für die Fahrsicherheit dar und führt zur Beschädigung des Bikes. Zwar kann das Risiko nie vollständig gebannt werden, die Wahrscheinlichkeit lässt sich allerdings reduzieren. Achte auf die korrekte Kettenspannung, kontrolliere die Kette auf Verschleiß und sorge für eine ausreichende Schmierung. Bleibt die Kette ungefettet, dann kann sie überhitzen und der Verschleiß erhöht sich.

Eine fehlerhafte Kettenspannung kann ebenfalls ursächlich für den Kettenriss sein. Ist die Kette zu locker, dann rutscht sie von den Kettenblättern, verklemmt sich und kann reißen. Wird die Kette zu stark gespannt, dann entsteht eine zu hohe Belastung bei den Einfederbewegungen des Bikes. Kann die Kette nicht mehr gerettet werden, dann sollte sie stets gemeinsam mit dem Kettenrad und dem Ritzel ausgetauscht werden. Durch diese Maßnahme wird der Verschleiß an den neuen Bauteilen reduziert.

 

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