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Pferderatgeber

Der Pferdezahnarzt zu Besuch – regelmäßige Zahnkontrolle für Pferde

Pferde sind an das Leben in der Steppe mit seinem rohfaserreichen, nährstoffarmen Futter angepasst. Demzufolge müssen sie große Mengen an Heu, Stroh und Gras fressen, um ihren täglichen Energiebedarf decken zu können. Der erste Schritt auf dem Verdauungsweg ist die Zerkleinerung und Einspeicheln der Nahrung im Maul. Defizite in diesem Bereich können gravierende Auswirkungen auf Gesundheit und Leistungsbereitschaft eines Pferdes haben.

Zahnprobleme im Überblick

Jedes Pferd bekommt es im Laufe seines Lebens mit Zahnproblemen zu tun, als erstes beim Durchbrechen der Milchzähne und einige Jahre später erneut beim Zahnwechsel. Über diesen natürlichen Vorgang hinaus ist das wohl häufigste Zahnproblem bei den heutigen Hauspferden die zu wenige oder ungleichmäßige Abnutzung der Zähne. Aber auch Karies kann Pferdezähne schädigen. Zu starke Abnutzung infolge von Verhaltensauffälligkeiten schadet den Zähnen ebenso. In einigen Fällen kommt es zu Problemen aufgrund des sogenannten „Hengstzahns“.

Symptome für Zahnprobleme

Das wohl deutlichste Symptom dafür, dass etwas mit den Zähnen nicht stimmen könnte ist, wenn ein Pferd große Mengen Futter zu sich nimmt und dennoch in einem schlechten Futterzustand ist. Knabbern an Holz und Metall kann normales Verhalten oder den Versuch darstellen, ein unangenehmes Gefühl im Maul zu beseitigen. Wenn das Maul einen unangenehmen Geruch annimmt, dann ist dies ein weiterer Hinweis auf schlechte Zähne, eventuell Karies oder eine Entzündung im Maul. In einigen Fällen werden gut eingespeichelte Heurollen am Futterplatz gefunden, die Zahnhaken indizieren. Auch wenn ein Pferd beim Reiten mit Trense deutliches Unwohlsein zeigt oder auf einer Seite eine deutlich schlechtere Anlehnung zeigt als auf der anderen, könnte die Ursache bei den Zähnen liegen.

Ursachen für Zahnprobleme

Da Pferdezähne permanent nachwachsen, müssen sie durch intensives Kauen abgenutzt werden, um gesund zu bleiben. Wenn die Zähne zu lang werden, wird das Kauen mühsam, sodass das Futter nur ungenügend zerkleinert und eingespeichelt wird. Ungleichmäßige Abnutzung kann zu schmerzhaften Zahnhaken führen, an denen das Futter hängenbleibt und kleine Röllchen bildet. Erhöhter Abrieb an den Zähnen, wie es beispielsweise bei verhaltensauffälligen Pferden wie Koppern häufig zu sehen ist, lässt im Extremfall die Zähne so weit zurückgehen, dass das Zahnfleisch über der Kaufläche hervorsteht. Eine weitere Ursache für Zahnprobleme kann eine falsch angepasste Trense sein. Schlägt das Gebiss gegen die Pferdezähne, dann werden diese nachhaltig beschädigt, was bis zum Bruch führen kann.

Behandlung von Zahnproblemen durch den Pferdedentisten

Die Behandlung von Zahnproblemen hat vor allem das Beseitigen von scharfen Kanten und Haken zum Ziel. Zu diesem Zweck wird mit Feile und Schleifmaschine gearbeitet, was nur die wenigsten Pferde ohne Narkose über sich ergehen lassen. Mittels eines metallenen Gestells werden die Kiefer gespreizt, sodass der Dentist seine wassergekühlte Schleifmaschine bis tief in das Pferdemaul hineinschieben kann, um auch die hintersten Backenzähne zu erreichen. Wolfszähne und faule Zähne werden gänzlich herausoperiert.

Halbjährliche Zahnkontrolle durch Tierarzt oder Dentist

Während man früher noch keine Dentisten kannte, ist es heute üblich, die Pferdezähne halbjährlich vom Tierarzt oder direkt vom Dentisten kontrollieren zu lassen und bei Bedarf kleine Korrekturen vorzunehmen. Dabei hat sich die Einrichtung eines Sammeltermin im Stall rentiert, bei dem gleich mehrere Pferde dem Dentisten vorgeführt werden. So teilen sich die Anfahrtskosten zwischen den Pferdebesitzern auf und der regelmäßige Rhythmus kann leichter eingehalten werden.

Prophylaxe von Zahnproblemen

Die beste Prophylaxe von Zahnproblemen ist eine raufaserreiche Fütterung, wie es die Natur für Pferde vorgesehen hat. Immer größere Mengen an Kraftfutter machen es möglich, die Heumenge pro Pferd zu reduzieren. Das kann sich nicht nur auf die Abnutzung der Zähne, sondern auch auf den allgemeinen Gesundheitszustand der Pferde auswirken. Bei entsprechend starker Abnutzung hat Karies auch dann keine Chance, wenn viel frisches Obst gefüttert wird. Von zuckerhaltigen Pferdeleckerli oder sogar Zuckerwürfeln ist im Hinblick auf die Zahngesundheit abzuraten. Durch artgerechte Haltung und Fütterung können des Weiteren Verhaltensproblematiken und damit zusammenhängenden Zahnproblemen wirksam vorgebeugt werden.

 

   

 

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