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Pferde-Haltung: Welche Pflanzen sind für Pferde giftig?

Pferd auf einer Wiese Inspizieren Sie die Umgebung Ihres weidenden Pferdes nach giftigen Pflanzen!

Liste Giftpflanzen: Diese Pflanzen können der Gesundheit Ihres Pferdes schädigen

Beim Ausritt mit dem Pferd oder beim Weiden auf der Koppel muss der Reiter besonders aufmerksam sein – das Naschen von Pflanzen kann sich als große Gefahr erweisen. Wir verraten Ihnen, welche Pflanzen giftig sind und auf welche Kräuter Sie unterwegs achten müssen.

Gefahrenzonen: Wiesen und Gewässer

Der Ursprung für das Naschbedürfnis findet sich in den Ahnen-Wurzeln der Vierbeiner, noch immer sind Pferde an die relative Sortenarmut der Steppe angepasst. Ergo sind sie von den üppigen Futterweiden in deutschen Landen überfordert. Bereits am Feldrand kann Gefahr lauern – das Gras kann mit Spritzmitteln benetzt sein. Experten zufolge nimmt das Tier beim dortigen Grasen jedoch in der Regel nur geringste Mengen auf, sodass kein Risiko bestehe. Gefährlich können sich hingegen Gräben erweisen, die Nitrat aufweisen. Beim Saufen aus ebensolchen Gewässern besteht Lebensgefahr!

Hungrige und neugierige Pferde

Hungrige Pferde schnappen in der freien Natur nach allem, was lecker aussieht, ungeachtet der heilenden oder der schädigenden Wirkung. Ob Gift- oder Heilpflanze – die Tiere verfügen über geringe botanische Kenntnisse. Zwar wächst mit steigendem Alter die Erfahrung, giftige Pflanzen finden trotz dessen oftmals den Weg ins Maul. Drum stehen Halter in der Pflicht, auf das Naschwerk in der Umgebung mit scharfem Auge zu achten. Als tückisch erweisen sich insbesondere die jungen Triebe von Giftpflanzen: Diese bilden noch keine Bitterstoffe und schmecken den Pferden in der Regel sehr gut. Tipps für die Pflege von Pferdeweiden erhalten Sie im Ratgeber Verunkrautung der Weidenarbe: Wie sind Pferdeweiden zu pflegen?

Inspizieren Sie Ihre Umgebung!

Die im Folgenden genannten Giftpflanzen sind nicht in jeder Region angesiedelt. D. h. Sie sollten Ihre Umgebung gründlich inspizieren, um sich zu vergewissern, welche Pflanzen tatsächlich in Ihrer Nähe anzutreffen sind. Danach sollten Sie ruhigen Gewissens sein und müssen sich nicht ständig vor lauter Sorgen um potenzielle Gefahrenquellen verrückt machen. Damit Sie im Ernstfall erste Symptome einer Vergiftung erkennen, müssen Sie sich mit der Körpersprache Ihres Pferdes vertraut machen. Im Ratgeber Hinweise und Tipps zur Wahrnehmung und zum Verhalten von Pferden erhalten Sie eine informative Einführung.

 

Folgend finden Sie eine Auswahl der häufigsten Giftpflanzen, die auf Pferdeweiden vorkommen:

Adlerfarn
Adlerfarn

Adlerfarn ist in vielen deutschen Regionen weit verbreitet. Die Pflanze erreicht Höhen von bis zu vier Metern. Ausnahmslos alle Teile des Adlerfarns sind giftig. Pferde reagieren mit Ängstlichkeit, Fress-Unlust, Taumelattacken, blutigen Durchfall oder Zusammenbrüchen. Eine tödliche Wirkung kann nicht ausgeschlossen werden.

 

Adonisröschen
Adonisröschen

Das aus der Familie der Hahnenfußgewächse stammende Adonisröschen wird etwa 10 bis 30 Zentimeter hoch. Die Blüten sind zitronen- bis goldgelb, die Blätter zwei- bis vierfach gefiedert. Vergiftungserscheinungen: Halluzinationen, Herzrasen, Atemnot.

 

Buchsbaum
Buchsbaum

Der Gemeine Buchsbaum gehört zu den immergrünen Pflanzen und erreicht bis zu acht Meter. Man findet die Büsche des Öfteren als Zaun oder Beetbegrenzung. Etwa 750 Gramm der Pflanze führen zum Tod des Pferdes. Symptome für eine Vergiftung durch den Verzehr von Teilen des Buchsbaums sind Schwindel und Unruhe, Koliken, Durchfall, Krämpfe sowie Lähmungserscheinungen.

 

Buschwindröschen
Buschwind

Das Buschwindröschen gedeiht im März/April. Die Frühlingsblume bildet zarte weiße Blüten aus; alle Teile der Pflanze können beim Verzehr eine schädigende Wirkung entfalten. Folgen sind Entzündungen des Verdauungskanals sowie der Nieren als auch Herzschwäche.

 

Eibe
Eibe

Eiben werden mit Vorliebe als Hecken gepflanzt und finden sich des Weiteren als immergrüne Einzelpflanzen im Wald. Das Nadelholzgewächs wird bis zu 20 Meter hoch; weibliche Pflanzen bilden im Herbst rote Früchte aus. Deren Kerne sind hochgiftig! Bereits 150 Gramm der Nadeln oder Äste können für ein Pferd tödliche Folgen haben (Herzstillstand).

 

Eisenhut

Eisenhut

Der Blaue Eisenhut wächst bevorzugt in den Alpen, dem Mittelgebirge, Gebirgswäldern und feuchten Wiesen. Der Verzehr wirkt sich negativ auf die Muskulatur und das Nervensystem des Tieres aus.

 

 

Fingerhut
Fingerhut

Der Fingerhut findet sich als Blickfang in vielen deutschen Gärten. Doch auch auf Waldlichtungen oder an Wald- und Feldrändern kommt der farbenprächtige Fingerhut vor. In hohen Dosen entfaltet die 1,50 Meter hohe Pflanze gefährliche Wirkungen – das Gift sammelt sich im Körper und verursacht Durchfall, Schweißausbrüche und Taumelanfälle. Große Mengen können den Herzstillstand hervorrufen oder gar zum Tod führen.

 

 

Gefleckter Schierling
Gefleckter Schierling

Als Doldenblütler bildet die bis zu 2 Meter hohe Pflanze zwischen Juni und August weiße Blüten aus. Der Schierling gilt als eine der giftigsten einheimischen Pflanzenarten. Das enthaltene Gift Coniin ruft Muskelschwäche, Krämpfe und Lähmungen hervor.

 

Goldregen

 

Goldregen

Der Gemeine Goldregen besticht mittels seiner langen, gelben Blütendolden und wächst als Strauch oder Baum. Der Giftstoff Zytisin verursacht Schweißausbrüche, Krämpfe, Durchfall, Gähnen und Taumelattacken. Der Verzehr von 250 Gramm kann tödlich enden (Atemstillstand).

 

Herbstzeitlose
Herbstzeitlose

Die bis zum 30 Zentimeter hohe Herbstzeitlose gedeiht auf feuchten, nährstoffreichen Wiesen. Ebenso bekommen ihrem Wachstum sonnige, windgeschützte Böschungen. Von September bis Oktober präsentiert die Pflanze rosa bis violette Blüten. Vergiftungserscheinungen: Appetitlosigkeit, Koliken, Atemlähmung, Kreislaufversagen.

 

Jakobskreuzkraut
Jakobskreuzkraut

Der Korbblütler blüht im Juni/Juli. Charakteristisch sind Stängel mit gelben Blütenständen. Die Pflanze siedelt sich an Feldrändern, auf Wiesen, Ackerbrachen und Magerrasen an. Hingegen wird man das Jakobskreuzkraut selten bis nie auf intensiv bewirtschafteten Flächen vorfinden. Das Pferd reagiert auf den Verzehr mit Vergiftungserscheinungen in Form von Verstopfung, blutigem Durchfall, Gähnen und Atemproblemen. Die Leber kann geschädigt werden, ebenso wie der Sehapparat. Bei akuten Vergiftungen sterben die Tiere. Durch die regelmäßige Zufuhr geringer Dosen wird die Leber dauerhaft geschädigt, sodass der Tod erst nach einigen Jahren auftritt.

 

Lebensbaum
Lebensbaum

Die immergrünen Nadelholzgewächse enthalten ätherische Öle, die beim Pferd Schleimhautreizung, Kolik, Durchfall und Leberdegeneration hervorrufen.

 

Liguster
Liguster

Der Liguster wächst mit Vorliebe an Waldrändern und Gebüschen auf kalkhaltigen, wärmeren Böden. Die Pflanze bildet schwarze Beeren aus. Folgen des Verzehrs können Herzrasen, Fieber, Magen- und Darmkrämpfe sein.

 

Oleander
Oleander

Der Oleander besitzt lanzettförmige in dreizähligen Quirlen oder gegenständig angeordnete Blätter. Die Pflanze blüht weiß, rosa-rot oder gelb. Die farbeprächtigen Blüten treten in trugdoldigen Rispen je nach Standort von Sommer bis Herbst in Erscheinung. Die Früchte sind bis etwa 15 Zentimeter lange, schotenartig verlängerte Balgkapseln. Das bis zu vier Metern hoch wachsende Hundsgiftgewächs ruft beim Pferd Koliken, Durchfall und Herzschwäche hervor.

 

Rhododendron
Rhododendron

Die wechselständigen Blätter sind elliptisch oder lanzettlich angeordnet. Die gelb, purpurn, weiss oder roten Blüten sind trichterförmig, fünfzipflig und in Doldentrauben zwischen Juni bis August zu sehen. Der aus der Familie der Erikagewächse stammende Rhododendron führt beim Verzehr zur Schleimhautreizung, vermehrtem Speichelfluss, blutigem Durchfall und Krämpfen des Zwerchfells.

 

Sumpfschachtelhalm
Sumpfschachtelhalm

Die bis zu 60 Zentimeter hohe Pflanze besitzt grasgrüne Sprossen und gerippte Stängel. Der Sumpfschachtelhalm wächst auf nassen Wiesen, Flachmooren, an Ufern von Seen und Bächen und in Verlandungsbereichen. Pferde reagieren auf den Verzehr mit Taumel, Schreckhaftigkeit, Schwindel und Lähmung. Konsumieren Pferde die Pflanze über einen längeren Zeitraum, magern Sie stark ab und können sterben.

 

Tollkirsche
Tollkirsche

Die Schwarze Tollkirsche ist vor allem auf Waldlichtungen von Laub- und Nadelwäldern, an Waldrändern und auf brachliegenden Flächen angesiedelt. 180 Gramm ihrer getrockneten Wurzeln führen zum Pferdetod. Vergiftungssymptome: starkes Schwitzen, Lähmung, erweiterte Pupillen, Koliken, Schwächeanfälle, erhöhter Puls.


 

!!! Beim geringsten Verdacht einer Vergiftung ist ohne zu Zögern ein Tierarzt zu rufen !!! Wie Sie im Ernstfall reagieren sollten, erfahren Sie im Ratgeber Wie leiste ich Erste Hilfe bei einer Vergiftung meines Pferdes?

 

Bildquellen:
Bild 1: © PixelAnarchy / Pixabay.com
Adlerfarn: © SimonaR / Pixabay.com
Adonisröschen: © kolkrabe59 / Fotolia.com
Buchsbaum: © Alexas_Fotos / Pixabay.com
Buschwindröschen: © PublicDomainPictures / Pixabay.com
Eibe: © stux / Pixabay.com
Eisenhut: © KatherineSlade / Pixabay.com
Fingerhut: © Vitamin / Pixabay.com
Gefleckter Schierling: © Hans / Pixabay.com
Goldregen: © St3fan5 / Pixabay.com
Herbstzeitlose: © werner22brigitte / Pixabay.com
Jakobskreuzkraut: © aloiswohlfahrt / Pixabay.com
Lebensbaum: © Hans / Pixabay.com
Liguster: © ingwio / Fotolia.com
Oleander: © gabrielemlink / Pixabay.com
Rhododendron: © jackmac34 / Pixabay.com
Sumpfschachtelhalm: © LoggaWiggler / Pixabay.com
Tollkirsche: © Hans / Pixabay.com

 

 

 

 

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