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Startseite Ratgeber Vögel Gelbbrustara: Aussehen, Haltung und Fortpflanzung

Vogelarten-Übersicht

Gelbbrustara - Charakter, Haltung und Ernährung

Kurzinfo & Systematik

Wissenschaftlicher Name Ara ararauna
Körperlänge 86 cm
Gewicht 1.000 - 1.400 Gramm
Lebenserwartung 40 Jahre
Verbreitungsgebiet Von Panama bis Süd-Brasilien
und Nordost-Bolivien
Lebensraum Wälder und Savannen im Tiefland
Familie Papageien (Psittacidae)
Gattung Aras
Gelbbrustara Grafik Gelbbrustaras sind sehr intelligente und anspruchsvolle Vögel. (Einfach klicken zum Vergrößern)

Aussehen und Körperbau

Der Gelbbrustara erreicht ungefähr eine Länge von 86cm, inklusive den Schwanzfedern, mit einem Gewicht von rund 1.000 bis 1.400g. Er ist an der Oberseite Blau und an der Unterseite leuchtend gelb. Dieser Vogel hat eine grüne Stirn und grün-schwarze, winzige Federreihen im nackten weißen Gesicht. Kopf und Schnabel des Weibchens sind zierlicher, jedoch gelten diese Merkmale nicht als eindeutig. Ein schwarzer Kehlfleck zieht sich bis um die weißen Gesichtsseiten hoch. Der Schnabel ist schwarz, die Wachshaut ist hellgrau. Die Augen sind gelb, die Füße sind hell- bis dunkelgrau. Jungvögel haben noch dunkle Augen.

Charakter der Gelbbrustaras

Gelbbrustara Aussehen Der Gelbbrustara erreicht ungefähr eine Länge von 86cm, inklusive den Schwanzfedern.

Gelbbrustaras sind zahme, anschmiegsame Vögel. Wenn die Vögel anderen Menschen begegnen, ist schon mal ein „Hallo!“ zu hören. Die Meisten werden auch gerne angesprochen und bewundert. Noch dazu sind Gelbbrustaras sehr intelligent, anspruchsvoll und durchaus fordernd. Interessant ist, dass solche Vögel Eifersucht nicht nur gegenüber Artgenossen, sondern auch gegenüber Menschen zeigen. Dies liegt an ihrem liebesbedürftigen Charakter. Die Laute der Aras können sehr laut sein, was für geräuschempfindliche Menschen als störend empfunden wird.

Verbreitungsgebiet und Lebensraum

Das Verbreitungsgebiet des Gelbbrustaras erstreckt sich von Panama bis Süd-Brasilien und über den äußersten Norden Argentiniens, den Norden Paraguays und in Nordost-Bolivien. Außerdem tauchen die Vögel entlang der östlichen Ausläufer der Anden in Peru, Ecuador und Kolumbien, wie auch an der Pazifikküste dieser Länder auf. Gelbbrustaras bevorzugen die teils feuchten, teils trockenen Wälder der oben aufgelisteten Gebiete, weil sie dort genügend Nahrung bekommen können.

Fortpflanzung

Gelbbrustara Paar Wenn man Gelbbrustaras artgerecht halten will, muss man sie paarweie halten.

Die Brutsaison fällt auf verschiedene Monate, da das Brüten des Gelbbrustaras stark von der Gegend abhängt. Beispielsweise beginnt die Brutzeit im nördlichen Südamerika und Panama zwischen Februar und Juni, während sie im südlichen Teil zwischen August und Dezember beginnt. Gelbbrustara-Pärchen suchen sich für die Brutzeit eine Nesthöhle in lebenden und abgestorbenen Palmen und Laubbäume. In der Regel legt der Gelbbrustara 1 - 3 Eier, die vom Weibchen 26 Tage lang gebrütet werden. Die Jungen bleiben 13 - 14 Wochen, verhältnismäßig lange, in der Nisthöhle. Dort werden sie zuerst vom Weibchen, später dann von beiden Eltern gefüttert. Danach dauert es fast noch einen Monat, bis sie selbständig sind.

Ernährung

Die Nahrung des Gelbbrustaras weist Ähnlichkeiten mit den anderen Aras auf: Verschiedene Baumsamen, Früchte, Feigen, Beeren, Blätter, Blüten, und Zweige zum Benagen. Außerdem suchen sie die Lehmlecken auf, um die Pflanzengifte zu neutralisieren. Insbesondere fressen die Gelbbrustaras gerne Palmfrüchte von Inaja und Tucuma. Im Handel findest Du auch fertige Samenmischungen die speziell auf Aras abgestimmt sind. Diese bestehen hauptsächlich aus fetthaltigen Samen. Auch bei Körnermischungen solltest Du auf die Zusammensetzung achten. Für Aras eignen sich besonders Hafer, Weizen, Mais, Kürbiskerne, Sonnenblumenkerne, Kardisaat und verschiedene Nussarten. Zur Aufzucht der Jungen kann auch Tierisches angeboten werden. Hierzu eignen sich insbesondere sogenannte Pellets.

Artgerechte Haltung

Paarhaltung

Gelbbrustara im Freien Das Kennzeichen des Gelbbrustara ist die leuchtend gelbe Unterseite.

Wenn man Gelbbrustaras artgerecht halten will, empfiehlt es sich sie im Paar unterzubringen, da die einzeln gehaltenen Vögel oft schwere Verhaltensstörungen entwickeln können. Das Gelbbrustarapaar ist sich lebenslang treu. Zudem pflegen sich das Männchen und das Weibchen gerne gegenseitig.

Anforderungen an die Voliere

Um ein Pärchen zu halten, benötigst Du eine möglichst große Voliere. Das Mindest-Maß eines Papageienkäfigs sollte so sein, dass Papageien bei ausgestreckten Flügeln die Käfigstangen nicht berühren. Zu verwenden wäre idealerweise eine miteinander verbundene Außen- und Innenvoliere. Die Unterkunft sollte einen Innenraum von mindestens 8 Kubikmetern aufweisen, dessen Fläche mindestens 4 Quadratmeter umfasst. Die Vögel sollten die Möglichkeit haben 4 bis 5 Meter weit fliegen zu können. Das Material der Voliere sollte, aufgrund des starken Araschnabels, aus Metall bestehen. Damit sich die Vögel in ihrem Zuhause wohlfühlen, empfehlen wir Dir die Voliere mit Sitzstangen, Futter- und Wasserstellen und Spielzeug auszustatten. Sitzmöglichkeiten aus Holz bieten Deinem Haustier sogar eine zusätzliche Möglichkeit zum benagen an. Für den Einstreu empfehlen wir entweder Vogelsand oder gewöhnlicher Bausand.

Vermeidung von Problemen

Um die Gesundheit Deiner Gelbbrustaras zu gewährleisten raten wir Dir Schädlinge, wie Mäuse und Ratten, aus der Voliere fernzuhalten. Der Kontakt der Mäuse mit dem Futter der Papageien kann unter Umständen zu einer Salmonellenvergiftung der Vögel führen.

Ein weiterer Hinweis bei der Beschaffung von Gelbbrustaras ist sich das Einverständnis der Nachbarn zu holen. Die Vögel können ziemlich laut sein und somit Nachbarn unabsichtlich verärgern.

Herkunft und Geschichte

Gelbbrustara Gefieder Der Gelbbrustara zählt zu den am häufigsten gehalten Araarten.

Der Gelbbrustara ist seit dem Jahr 1558 bekannt. In diesem Jahr wurde er erstmals vom Mönch Thevet beschrieben. Er zählt zu der am häufigsten gehalten Araart, was früher durch Importe aus Südamerika begünstigt wurde. Heute wird er in Europa hauptsächlich nur noch gezüchtet. Die erste erfasste Zucht gelang 1833 in Frankreich. Die Zucht galt früher als umständlich, da die Geschlechter der Gelbrustaras äußerlich nicht zu unterscheiden waren. Heutzutage gibt es jedoch DNA-Analyse-Verfahren zur eindeutigen Bestimmung des Geschlechts. Im Werk "Die sprechenden Papageie" von Dr. Karl Russ wird der Gelbbrustara als ausdauernd bezeichnet, außerdem wird die schnelle Auffassungsgabe des Vogels hervorgehoben, was ihn zum sprachbegabtesten Papagei macht.

Zucht und Züchter

Züchter benötigen viel Geduld, weil Gelbbrustaras, wie auch die anderen Großpapageien, erst mit etwa fünf Jahren geschlechtsreif werden. Außerdem kommt es bei Gelbbrustaras häufig vor, dass er mit der Eiablage bösartig wird. Die Voliere kann deshalb nur mit dicken Handschuhen und zusätzlichen Schutzmaßnahmen betreten werden. Die Vögel können so wütend werden, dass sie die Eier oder Jungen zerbeißen oder aus dem Nistkasten werfen.

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