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Startseite Ratgeber Vögel Amadinen: Charakter, Geschichte und Zucht

Vogelarten-Übersicht

Amadinen im Portrait - Charakter, Geschichte und Zucht

Kurzinfo & Systematik

Wissenschaftlicher Name Amadina (William Swainson, 1827)
Herkunft Afrika
Farben Diverse (siehe unten)
Arten 2 mit 6 Unterarten
Besonderheiten Erste Ziervögel überhaupt;
unkompliziert, zutraulich
Körperlänge 10-14 cm
Gewicht 15-30 g
Lebenserwartung 6-13 Jahre
Klasse Vögel (Aves)
Ordnung Sperlingsvögel (Passeriformes)
Unterordnung Singvögel (Passeri)
Familie Prachtfinken (Estrildidae)
Gattung Amadinen
Amadine Rasseportrait Amadinen sind lebhafte und zutrauliche Vögel. (Einfach klicken zum Vergrößern)

Allgemeine Beschreibungen

Amadinen kommen aus weiten Teilen Afrikas. Die zwei Arten Bandamadinen und Rotkopfamadinen werden bereits seit dem 17. Jahrhundert nach Europa importiert und gehören damit zu den ersten Vögeln, die zur Haltung in Volieren aus ihrer natürlichen Umgebung herausgeholt worden sind. Es folgt eine detaillierte Beschreibung der beiden Arten.

Bandamadine / Bandfink

Bandamadine Eine Bandamadine hat eine typische Zeichnung.

Aussehen und Verbreitung

Die Bandamadine (Amadina fasciata), auch Bandfink genannt, hat ein braunes Grundgefieder, das vor allem am Hals weiße und an den Flügeln dunkle Zeichnungen aufweist. Männchen haben einen dunklen Fleck am Bauch und ein auffälliges rotes Kehlband. Die Art weist eine große individuelle Farbvielfalt auf, sodass mehrere Unterarten beschrieben worden sind. Neben der von Swainson 1827 beschriebenen Nominalform Amadina fasciata fasciata existieren Amadina fasciata alexanderi (Erstbeschreibung 1908), Amadina fasciata meriodionalis (Eb. 1910) und Amadina fasciata contigua (Eb. 1970).

Man findet die Tiere von Senegal in Westafrika bis ans Rote Meer und in südlichen Richtung bis Simbabwe und Botsuana. Dort bewohnen sie Akaziensavannen und tauchen auf in der Nähe von menschlichen Siedlungen auf. Im Schnitt werden Bandamadinen 10 bis 12 cm groß. Sie haben eine schnurrende Stimme und sind sehr lebhaft.

Haltung der Bandamadine

Gehalten werden die kleinen Ziervögel in einem ausreichend großen Käfig, besser aber mit vielen Artgenossen in einer Voliere mit den Mindestmaßen 80 x 40 x 60 cm. Bei einer Außenvoliere muss darauf geachtet werden, dass eine Temperatur von 18 °C (bzw. besser 22°C) nicht unterschritten wird. Mit Hilfe eines Lichtschalters oder automatischen Lichtanlage sollte ein gleichmäßiger Tagesrhythmus von zwölf Stunden Tag zu zwölf Stunden Nacht eingehalten werden. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei etwa 22% liegen.

Die Voliere wird im Gegensatz zur Behausung von Papageien mit dichter Bepflanzung ausgestattet. Richten Sie außerdem etwas Erde in einer Schale an und platzieren Sie das Bad und Näpfe am Boden. Eine gemeinsame Haltung ist außerhalb der Brutzeit unproblematisch; generell sind Bandamadinen sehr unkompliziert.

Brut und Nistzeit

In der Brutzeit kann es allerdings zu Übergriffen auf andere Käfigbewohner kommen, weshalb man Paare trennen sollte. Vor allem die Hähne werden gerne aggressiv, wenn es um die Paarung und Brut geht. Der Nistkasten sollte eine Größe von mindestens 12 x 12 x 15 cm haben und mit Gräsern, Federn und ähnlichem ausgestattet sein. Bandamadinen legen durchschnittlich fünf Eier und brüten etwa zwei Wochen. In freier Natur brüten die Vögel in der Regen- oder Trockenzeit. Die Küken der Bandamadine verschmutzen ihr Nest nicht, sondern spritzen den Kot in der Regel gezielt aus dem Nest heraus. Es sollte also entsprechend platziert werden.

Ernährung

Die Ernährung besteht aus Weizen, Hirse, Hafer, Glanz, Samen und frischem Grünzeug.

Es gibt keine artenschutzrechtlichen Vorschriften, die zu beachten sind.

Rotkopfamadine

Rotkopfamadine frisst Die Männchen der Rotkopfamadine haben am Kopf rotes Gefieder.

Aussehen und Verbreitung

Die Rotkopfamadine (Amadina erythrocephala) wird auch Paradiesamadine genannt. Das Gefieder ist überwiegend bräunlich bis gräulich, bei Weibchen sehr viel matter als bei Männchen. Letztere geben der Art ihren Namen - nur die Männchen haben ein rotes Köpfchen. Beide weisen helle Zeichnungen am ganzen Körper auf. Es existieren zwei Unterarten, und zwar die Nominalform Amadina erythrocephala erythrocephala, die erstmals 1758 von Carl von Linné beschrieben worden ist, und Amadina erythrocephala dissita, die genau 200 Jahre später entdeckt wurde.

Natürlicher Lebensraum der Rotkopfamadine ist der südliche Teil Afrikas ab Angola und Sambia. Dort leben die Vögel in Dornbuschsteppen oder Halbwüsten. Sie gehören mit einer Größe von bis zu 14 cm zu den größeren Prachtfinken. Ihre Stimme ist schnurrend bis zwitschernd.

Haltung von Rotkopfamadinen

Die Voliere sollte für Rotkopfamadinen die Maße von 120 x 50 x 50 cm nicht unterschreiten. Wie die Bandamadine verträgt die Rotkopfamadine keine Temperaturen unter 18 °C - besser sind mindestens 22°C. Zudem bevorzugt der Vogel eine Luftfeuchtigkeit von ca. 22%. Die ansonsten widerstandsfähigen Vögel sind recht anspruchslos und leicht zu halten, jedoch brauchen auch sie einen Zwölf-Stunden-Rhythmus. Die Voliere wird am besten mit buschigen Pflanzen ausgestattet.

Für die Vergesellschaftung gilt das gleiche wie für Bandamadinen: außerhalb der Brutzeit ohne Probleme, während der Brutzeit wird Paartrennung empfohlen, um Attacken auf die Nester der anderen Tiere zu vermeiden.

Brut und Nistzeit

Männliche Rotkopfamadinen neigen in der Brutsaison nämlich zu Aggressivität untereinander. In freier Natur bauen die Vögel keine eigenen Nester, sondern besetzen leerstehende Nester von anderen Vogelarten. Männchen und Weibchen wählen das Nest gemeinsam. Rotkopfamadinen brüten etwa 15 Tage lang ca. sechs Eier. Dabei übernehmen beide Geschlechter einen Teil der Brutarbeit. Nach ca. drei Wochen werden die Jungvögel selbstständig und halten sich tagsüber in der Nähe des Nestes im Baum auf, wo sie auf Futter durch die Eltern warten. Abends werden sie durch die Eltern wieder in die Nester geleitet.

Ernährung

Das Futter setzt sich aus verschiedenen Getreidearten wie Hirse, Weizen und Hafer sowie Gräsern, Samen, Obst und Grünzeug zusammen. Zudem sollte gelegentlich tierisches Eiweiß in Form von Insekten gefüttert werden.

Auch Rotkopfamadinen sind frei von Einfuhrbeschränkungen und Artenschutzbestimmungen.

Kauf von Amadinen über Kleinanzeigen

Züchter von Amadinen finden Sie über die untenstehenden Anzeigen und in den weiteren Anzeigen für Amadinen. Wenn Sie selbst Züchter sind, können Sie unter den Vogelanzeigen einfach und kostenlos eine Annonce inserieren. Als Interessent haben sie die Möglichkeit, eine Gesuchanzeige zu schalten.

 

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